Coronella austriaca

Hier könnt Ihr Eure Tiere, Nachzuchten oder zu erwartende Nachzuchten mit Bild vorstellen und es können Fragen zu den vorgestellten Tieren gestellt werden.
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Don Pedro
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Re: Coronella austriaca

Beitragvon Don Pedro » Di Sep 06, 2016 9:58

Ich bezweifle, dass das als Dauertemperatur reichen wird. An meinem Südfenster haben die Tiere von kälteren bis zu sehr warmen Tagen eine weite Temperaturpalette mit Abwechslungen.
Gefüttert habe ich alles - kleinste Pinkies, Würmer, Käfer, Heuschrecken, Heimchen, Raupen....

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rené782
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Re: Coronella austriaca

Beitragvon rené782 » Di Sep 06, 2016 16:49

Über flache Faunaboxen kann man recht einfach einen Spot hängen, je nachdem wie Du die Boxen aufstellst kannst du damit 2 oder 4 Behälter punktuell (jeweil in der Ecke) erwärmen und jedes Überheizrisko ausschliessen.
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Sir_Utzelot
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Re: Coronella austriaca

Beitragvon Sir_Utzelot » Di Sep 06, 2016 20:14

Danke für die Ideen.
Werde mal berichten wie es so läuft bei Interesse

Don Pedro
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Re: Coronella austriaca

Beitragvon Don Pedro » Di Sep 06, 2016 20:34

Ja, natürlich besteht Interesse - ich lern' gern dazu!
Werde demnächst auch wieder einige Youngster aufziehen. Den grössten Teil lass' ich allerdings sofort nach der Geburt frei. Ich erwarte demnächst 2 Würfe.

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rené782
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Re: Coronella austriaca

Beitragvon rené782 » Di Sep 06, 2016 21:16

Don Pedro hat geschrieben:Ja, natürlich besteht Interesse - ich lern' gern dazu!
...


Dito, va. die Aufzucht und das Überreden zum Futtern wär interessant, alles andere natürlich auch.

Nur zu ... :-D
"wer nichts getan hat ist niemand." -JEAN-PAUL SARTRE

Michael-Kreuzer
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Re: Coronella austriaca

Beitragvon Michael-Kreuzer » Do Sep 29, 2016 22:22

Dann will ich meinen Senf auch dazu geben.
Meine Coronella Nachzuchten fressen von Anfang an Pinkys von afrikanischen Zwergmäusen. Nach ca. 2 Monaten schaffen sie normale ganz kleine Pinkys. Allerdings muss man am Anfang die Beine der Frostpinkys abschneiden.

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Re: Coronella austriaca

Beitragvon Njoerchie » Sa Okt 22, 2016 1:19

Don Pedro hat geschrieben:
Schlingnattern nachzuziehen (was nicht ganz einfach ist)


Da muss ich sehr widersprechen.
Es ist nicht schwer, adulte Schlingnattern zu pflegen, und es ist eigentlich recht leicht, diese zur Nachzucht zu bringen.
Die Aufzucht der Jungen allein ist schwer.


Jensli hat geschrieben:Da habe ich auf der Tagung der AG Schlangen in Münster dieses Jahr aber etwas ganz anderes gehört...


rené782 hat geschrieben:Meine Güte das ist doch innhaltsloses Gerede.

Mutwillig aufgeblähte Empfindungen um Zank zu prodozieren und eine andre Meinung zu haben, da wird aus Sprache Trennungsmittel und nicht Verständigungsmittel.

Es gibt auch Leute die finden es schwierig ein Spiegelei in die Pfanne zu hauen ohne das das Dotter ausläuft.
Es gibt aber simple Techniken das zu verhindern, zB. das Köpfen des Eis.
Indem gesagt wird "das ist schwierig" sagt man nichts, dann redet man von einem subjektiven Empfinden (schlimmstenfalls noch vom subjektiven Empfinden anderer) in Wirklichkeit von Nichts man setzt heisse Luft frei, solage man nicht dazu sagt was man konkret eigendlich meint.
Aber nachzuplappern was andere auf AGs so meinen, auch noch ohne davon zu sprechen wovon genau die Rede war, kann man sich doch besser sparen.

Umgekehrt ist natürlich ebnso. Zeigen das etwas nicht schwierig ist kann man nur an konkreten Beispielen.
Wenn es vom Schwierigkeitenbehauptner als Schwierigkeit empfunden wird eine Schlange hochzuheben und zur anderen zu setzten, kann man nicht eifach sagen das ist aber gar nicht schwierig.
Dann ist das für diesen Menschen eben eine Unmöglichkeit eine kleine Schlange umzusetzten, dann ist das eben schwierig weil man sich dauernd jemanden suchen muss der das für einen macht. Man weiss ja nicht was gemeint ist mit "das ist schwierig".

Jensli, rede doch bitte über die Prämissen und nicht über deine Konklusion (oder die anderer).

Kein Mensch kann etwas lernen wenn einfach 9 behauptet wird.
Wenn Du dazu sagst 3x3 ist 9, ja. Dann wird ein Schuh draus, dann haben alle etwas davon, wissen um die Gegenbenheit von 3x3 oder können darum streiten ob 3x3 wirklich gegeben ist und niemand muss erst herumraten warum Du 9 sagst. ;-)
Und wenn der andere 4x3 foraussetzt ist klar warum ihr nie einig werdet.
4x3 ist nämlich einfach nicht 9 egal wie sehr Du das behauptest.


Matthias hat geschrieben:Hallo,
ich muss Don Pedro hier zustimmen. Ich kenne auch Züchter der Art und das schwierigste ist wirklich alle Jungtiere ans Fressen und durch zu bringen.


Don Pedro hat geschrieben:Ich weiss nun nicht, von wem man auf Tagungen etwas Anderes gehört haben will, und aufgrund welcher Erfahrungen man dort Schlingnattern als schwierig zu halten und zu züchten bezeichnet. Das stimmt auch tatsächlich nur, wenn man zur Haltung und Zucht explizit die Aufzucht von Jungtieren mit einbezieht.
Ich blicke auf gut 40 Jahre Schlingnatterhaltung (und -zucht) zurück, sowohl im Freiland als auch im Zimmer. Übrigens meistens in Gruppen - ohne einen einzigen kannibalistischen Zwischenfall....
Es gibt wohl wenig derart einfach zu haltende und zu züchtende Schlangen.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch nur wenige Schlangen, deren Aufzucht ab Geburt derart schwierig und aufwendig ist.
und @ Utzelot:
Ich habe die Tiere, wenn ich selber welche aufgezogen habe, zusammen gehalten, um beim Füttern das Phänomen des Futterneids auszunutzen, was auch oft geklappt hat, selbstverständlich unter Überwachung. Erst Tiere, die schon regelmässiger frassen, und auch schon etwas grösser wurden, habe ich aus Vorsicht separiert.
Ich habe die Jungtiere in Faunaboxen, an einem Südfenster, ohne Heizung und künstliche Beleuchtung gehalten.


Michael-Kreuzer hat geschrieben:Dann will ich meinen Senf auch dazu geben.
Meine Coronella Nachzuchten fressen von Anfang an Pinkys von afrikanischen Zwergmäusen. Nach ca. 2 Monaten schaffen sie normale ganz kleine Pinkys. Allerdings muss man am Anfang die Beine der Frostpinkys abschneiden.


Ich möchte auch "meinen Senf" dazu beisteuern...

Fakt ist, dass es in der Terrarienhaltung schon des öfteren dazu gekommen ist, dass bei einer gemeinsamen Haltung eines Pärchens in einem Becken ein Tier das andere getötet oder stark verletzt hat.
In den meisten mir bekannten Fällen war das Weibchen der Aggressor (meist nach der Überwinterung bzw. bei der Paarung), in zwei Fällen aber auch das Männchen dass das Weibchen getötet hat.
Diese Angriffe kamen urplötzlich, und in zwei Fällen geschah dies so schnell, dass der Pfleger nicht rechtzeitig eingreifen konnte...das Männchen verstarb in einem Fall an den Folgeverletzungen innerhalb weniger Tage, in dem anderen Fall war es sofort tot.
In den anderen angesprochenen Fällen geschah es während keine Person in der Nähe war, und das jeweils tote Tier lag entsprechend im Becken bei der Heimkehr.
Allein aus diesem Grund erübrigt sich für mich eine Gemeinschaftshaltung mehrerer, adulter Tiere in einem begrenzten Zimmerterrarium, und auch bei der Paarung werde ich die ganze Zeit wachsam dabei bleiben.
Es mag natürlich auch zahlreiche Fälle geben in denen die Gemeinschaftshaltung problemlos ein leben Lang gut verlief, jedoch ist mir persönlich das Risiko einfach zu hoch.
In einem Freilandterrarium mag das natürlich anders aussehen, da sich hier die Tiere auch viel einfacher und weiträumiger aus dem Weg gehen können.

Gemeinschaftshaltung mit jungen Tieren - wieso nicht? Solange man die Fütterung beaufsichtigt und die Tiere noch nicht geschlechtsreif sind, sollte das ebenso gut funktionieren können wie bei Lampropeltis species (im speziellen mexicana, alterna).

Natürlich ist das schwierigste an der Haltung die Aufzucht der Jungtiere, das bestreitet ja niemand.
Ich persönlich halte jedoch nichts davon die Jungtiere an Pinkies zu gewöhnen, hier baue ich auf die natürliche Ernährung - Echsen.

Auch bei älteren und adulten Tieren bin ich gegen eine reine Ernährung mit Mäusen, auch hier finde ich es artgerechter abzuwechseln, und als Hauptnahrung Echsen anzubieten - und nur zwischendurch ab und an mal eine Pinky.
Es ist doch in der Natur auch nicht anders, Schlingnattern findet man in der Natur dort wo auch Echsen leben.
Dass man dafür eine Echsenzucht betreibt ist zwar aufwendig, aber meines Erachtens nach lohnenswert genug.

Schon des öfteren habe ich auch bei mehrjährigen Tieren die Mitteilung bekommen "ist plötzlich verstorben", Grund hierfür war dann meist Verfettung der Organe durch ausschließliche Fütterung mit Mäusen (Befund der Obduktion lag in den angesprochenen Fällen dann bei dem jeweiligen Halter vor).

Von "Pinkies halbieren" kann ich nur abraten. Auch hier besteht die Gefahr dass die Tiere verfetten oder die Mäuse nicht richtig verdauen können (ist mir mit Lampropeltis triangulum syspila / temporalis ebenso ergangen, die in freier Wildbahn als Jungtiere nun einmal Echsen- und Schlangenjäger sind, ebenso wie elapsoides - bei syspila / temporalis gab es (befreundete Halter und Züchter mitgezählt) dadurch Ausfälle im ersten Lebensjahr von ca. 85%).

Wie Michael schon schrieb - mit Babymäusen von afrikanischen Knirpsmäusen lässt sich die "Ausfallquote" (sprich die Anzahl toter Jungtiere) quasi auf ein Minimum reduzieren, jedoch ist hier die Zucht wirklich aufwendig.


Ich habe noch eine Frage hierzu - wie schafft ihr es bei alleiniger Fütterung mit "Pinkies und Speckies" von normalen Zuchtmäusen, dass adulte austriacas nicht ein vorzeitiges Ableben durch Organverfettung erleiden?
"Gemäßigte Fütterung" - sprich...einfach nur dezent füttern?

Das mir persönlich bekannte Höchstalter einer Schlingnatter in Gefangenschaft lag bei 16 Jahren mit ausschließlicher und dezenter Mäusefütterung.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Tiere mit Echsen als Nahrung noch nen guten Tacken älter werden könnten...


VlG, Jörg


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