Zweites Terrarium - zweite Art?

Hier findet Ihr Hilfe bei den ersten Schritten in der Schlangenhaltung.

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Neyla
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Zweites Terrarium - zweite Art?

Beitrag von Neyla » Do Nov 08, 2018 14:31

Hallo!

Seit ein paar Monaten bin ich stolze Halterin von Thamnophis. Die Tiere fressen fleißig, entwickeln sich gut und sind bis jetzt absolut unproblematisch. Da mir die Haltung von Schlangen so gut gefällt, denke ich darüber nach, ein weiteres Terrarium mit einer weiteren Schlangenart anzuschaffen. Ich bin in gutem Kontakt mit der Züchterin meiner Schlangen, die mir stets gute Ratschläge gibt. Wenn alles klappt, werden meine Schlangen Ende November in die Winterruhe gehen. Damit ich ausreichend Zeit habe, mich zu informieren , das Terrarium einzurichten etc., soll die Anschaffung der neuen Art frühestens in einem Jahr erfolgen.

Nun würde ich bei der Wahl der neuen Art gerne wieder eure Hilfe in Anspruch nehmen. Nach wie vor würde ich mich als Anfänger bezeichnen, daher suche ich nach einer weiteren Art, die für Anfänger geeignet ist und daher poste ich auch im Einsteigerforum. Die neue Art sollte nicht zu groß werden und eher ein Bodenbewohner, da der Platz für das neue Terrarium begrenzt ist. Bis 120 cm Länge des Terrariums wäre noch möglich, in der Höhe bis zu 60 cm. Es wäre schön, wenn die neue Art keine Winterruhe benötigt, damit ich auch im Winter etwas zum Beobachten und Füttern habe, wenn meine Thamnophis in der Winterruhe sind. Ein Wüstenterrarium würde mir gut gefallen, das ist jedoch zweitranging, da natürlich das Tier und nicht das Terrarium im Vordergrund stehen soll. Eine tagaktive Schlange wäre schön, ist aber kein Muss. Und am liebsten wäre es mir, wenn ich die Tiere als deutsche Nachzuchten bekommen kann.

Natürlich habe ich bereits selbst ein wenig recherchiert, die Suche im Internet gestaltet sich allerdings als schwierig. Von meinen Zierfischen bin ich gewohnt, dass es Websites gibt, bei denen man gezielt nach verschiedenen Parametern suchen kann - alternativ kann man Online-Shops und Stocklisten durchsuchen, um seltenere Arten zu finden. Vielleicht gebe ich bei den Schlangen auch einfach die falschen Suchbegriffe ein, auf jeden Fall lande ich immer wieder bei den üblichen Verdächtigen, die zum Teil allein aufgrund der Größe des Terrariums schon nicht in Frage kommen - z.B. für Kornnattern und Königspythons völlig ungeeignet.

Dann bin ich auf Lampropeltis gestoßen. Sehr schöne Tiere, aber leider kannibalistisch und als Anfänger traue ich mir auch nicht zu, zwei Tiere gleicher Größe in einem Terrarium zu halten. Dazu kommt, dass sie offensichtlich ebenfalls eine Winterruhe benötigen und dämmerungs-/nachtaktiv sind.

Nächste Möglichkeit: Oreocryptophis. Hier finde ich extrem unterschiedliche Angaben zur Höhe des Terrariums, auf manchen Seiten reichen 50 cm aus, auf anderen werden mindestens 100 cm empfohlen. Auch zur Winterruhe finde ich hier unterschiedliche Angaben, manchmal werden 2 bis 4 Wochen bei 20 Grad angegeben (was durchaus in der Wohnung machbar wäre), manchmal 16 Grad für etwas längere Zeit. Tagaktiv wäre gegeben.

Eryx/Gongylophis (ich finde nicht mal etwas darüber, welche Gattung denn nun die Richtige ist): Nachtaktiv und wohl sehr selten zu sehen, da sie sich im Sand vergraben. Zudem bin ich mir nicht sicher bezüglich der Meldepflicht. Muss ich das machen? Wie kompliziert ist das? Winterruhe ist natürlich bei einem Wüstenbewohner nicht sinnvoll.

Heterodon nasicus: Aktuell mein Favorit. Tagaktiv, Wüstenbewohner, daher keine Winterruhe, da wäre sogar ein kleineres Terrarium möglich (sprich, meines wäre sehr gut geeignet). Widersprüchliche Angaben finde ich allerdings zum Sand. Manche sagen, Sand ist absolut kein Problem (natürlich abgerundet), andere Sagen, es muss Humus beigemischt werden (der sich dann laut der "gegnerischen Front" aber dann sowieso obendrauf sammelt). Die Kopfpartie finde ich optisch gewöhnungsbedürftig, aber ich glaube, das liegt eher daran, dass man sich unter "Schlange" etwas anderes vorstellt.

Und nun bin ich natürlich offen für Anmerkungen und weitere Vorschläge :)

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Tobiaskondaschwanz
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Re: Zweites Terrarium - zweite Art?

Beitrag von Tobiaskondaschwanz » Do Nov 08, 2018 15:13

Soweit ich mich erinnere sollte man Heterodon nasicus ebenfalls überwintern. Allerdings bin ich da kein Experte und müsste selber nochmal nachschlagen.


MfG Tobias

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Seppuko
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Re: Zweites Terrarium - zweite Art?

Beitrag von Seppuko » Do Nov 08, 2018 15:51

Ja, Heterodon nasicus werden ebenfalls überwintert. Unser Männchen hat schon vor 2 Monaten das fressen eingestellt (wie letztens Jahr auch, da kann man die Uhr nach stellen) und kommt nächsten Monat in die Kühlung.

Neyla
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Re: Zweites Terrarium - zweite Art?

Beitrag von Neyla » Do Nov 08, 2018 16:33

Hallo!

Danke für eure Antworten! Darauf bin ich seither nicht gestoßen. Gibt es denn überhaupt Schlangen, die keine Winterruhe benötigen?

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Thapsus
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Re: Zweites Terrarium - zweite Art?

Beitrag von Thapsus » Do Nov 08, 2018 17:17

Hallo Neyla,

also erstmal herzlichen Glückwunsch zu deinen Thamnophis und den ersten Erfahrungen! ;-)

Zu deinen Fragen / Gedanken:

Ich finde es super, dass du dir ausreichend Zeit für alle notwendigen Recherchen und Vorbereitungen nehmen möchtest. Damit hast du vielen anderen schon eine Menge voraus!
alternativ kann man Online-Shops und Stocklisten durchsuchen, um seltenere Arten zu finden
Aktuelle Kleinanzeigen auf http://terraristik.com/tb/list_classifieds.php können dir auch einen kleinen Einblick in Verfügbarkeit verschiedener Arten geben.
Nächste Möglichkeit: Oreocryptophis.
An sich eine schöne Art. Es gibt inzwischen auch genügend deutsche Nachzuchten. Bei widersprüchlichen Angaben solltest du am Besten noch die Erfahrungen des Züchters mit hinzuziehen, bei dem du Nachzuchten erwirbst. Soweit ich weiß klettern die Tiere aber nicht viel und brauchen daher auch keine 100 cm in der Höhe. Ihre Lebensweise soll, wie ich gehört habe, aber wohl doch sehr versteckt sein. Deswegen weiß ich nicht, wie viel es da so zu beobachten geben wird...

Bist sicher, dass es eine tagaktive Art sein muss (ich weiß, hast du angemerkt...:-) )? Ich selbst dachte auch, dass mir das sehr wichtig ist. Inzwischen merke ich aber, dass ich selten tagsüber Zeit habe meine Schlangen zu beobachten. Abends, wenn das Licht ausgeht (20 Uhr etwa) kommen die Tiere nach einiger Zeit aus den Verstecken. Dann habe ich auch ein paar freie Minuten mich in die Nähe der Terrarien zu setzen und sie zu beobachten. Aber durch die Thamnophen hast du natürlich schon etwas Erfahrung in der Hinsicht... :-)

Ich selbst halte afrikanische Hausschlangen (Boaedon fuliginosus, früher Lamprophis fuliginosus). Die Tiere sind zwar auch überwiegend nachtaktiv, nehmen es aber nicht so streng. Sie sind häufig auch tagsüber unterwegs, dann freue ich mich natürlich und nehme mir 2-3 Minuten, aber länger geht es leider meistens nicht. Bei der täglichen Aktivität habe ich eine deutliche Änderung bemerkt, seit ich mehr Struktur in Form von Zwischenböden, mehr Verstecken und (echten) Pflanzen drin habe.

Bei den Hausschlangen treffen die Sachen zu, die dir wichtig sind, außer die Tagaktivität:

Als Terrarium brauchen die Tiere 1x0,5x0,5xGL, das entspricht etwa 100x50x50 cm. Die Endgröße liegt in den meisten Fällen bei 60-80 cm, selten etwas über 100 cm. Die Hausschlangen sind überwiegend bodenbewohnend, können aber auch geschickt klettern. Sie klettern aber nicht so viel, dass dafür extra Höhe notwendig wäre. Als Futter nehmen die Hausschlangen Mäuse oder Rattenbabys in entsprechender Größe an. Deutsche Nachzuchten gibt es inzwischend häufig zu haben, da kann ich dir auch gerne weiterhelfen oder Kontakte vermitteln.

Ach ja, sie brauchen keine Winterruhe :-)

Ansonsten wünsche ich dir erstmal viel Erfolg bei der Suche :)

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Re: Zweites Terrarium - zweite Art?

Beitrag von Spielverderber » Do Nov 08, 2018 17:29

Thapsus hat geschrieben:
Do Nov 08, 2018 17:17
Die Endgröße liegt in den meisten Fällen bei 60-80 cm, selten etwas über 100 cm.
...
Als Futter nehmen die Hausschlangen Mäuse oder Rattenbabys in entsprechender Größe an.
Du meinst sicherlich das Futter für Jungtiere und subadulte, oder evtl. noch ungewöhnlich dünne/kleine adulte Männchen? Adulte weibliche fuliginosus sollten durchaus adulte Mäuse oder vergleichbar große Beute bekommen. Ausserdem werden die durchschnittlich nahezu immer über 80cm groß, die Männchen bleiben deutlich kleiner und schlanker.

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Re: Zweites Terrarium - zweite Art?

Beitrag von Thapsus » Do Nov 08, 2018 17:39

Danke für den Hinweis, habe ich undeutlich formuliert. Ich meinte natürlich ausgewachsene Mäuse.

Was die Endgröße angeht habe ich auch zu viele Buchstaben gespart, tut mir leid. Die Männchen sind meistens (oder nur bei mir?) um die 60 cm lang, können natürlich auch mal 70 bis 75 cm sein. Weibchen um die 80 cm, auch nicht ungewöhnlich bis zu 100cm. Mein größtes Weibchen ca 110 bis 115 cm. Ist aber, meinen Erfahrungen nach, auch eher eine Ausnahme.

Ich wollte nicht zu sehr ins Detail gehen, weil es ja eigentlich nicht um die Art geht. War aber an der falschen Stelle gespart. Wenn ich schon informieren will, dann sollte ich das auch ordentlich machen. Ich arbeite dran :-)

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Re: Zweites Terrarium - zweite Art?

Beitrag von Claus » Do Nov 08, 2018 18:05

"Gibt es denn überhaupt Schlangen, die keine Winterruhe benötigen?"

Hallo Neyla,
wenn du ein bisschen darüber nachdenkst, glaube ich, dass Du dir diese Frage selbst beantworten kannst.
Alle Schlangenarten, die in tropisch/subtropischen Zonen vorkommen halten keine Winterruhe, d.h. aber nicht unbedingt, dass
sie keine Ruhephasen einlegen, z.B. bei längeren Hitzeperioden (Ästivation).

Zu den von Dir genannten Bedingungen gibt es hier im Forum schon genügend Anfragen (Suchfunktion benutzen) die ähnliches wünschen.
Ein übliches Beispiel (nein, nicht von Dir genannte Bedingungen, aber eben typisch): Gesucht wird eine ungiftige Schlangenart die tropisch (weil keine Winterruhe und Terrarium mit vielen Pflanzen etc.), grün in der Färbung, nicht zu groß und Tagaktiv ist und ganz wichtig, kein Futterspezialist ist. Dazu sollte dann auch noch die Verfügbarkeit (am besten Nachzucht und günstig) gewährleistet sein.
Die Summe diese Bedingungen führt letztendlich dazu, dass es kaum eine Art gibt, die man dann noch empfehlen kann. Entweder ist sie nicht grün, oder wird zu groß, oder eine Trugnatter, oder eben Echsen/Froschfresser, oder kaum oder gar nicht auf dem europäischen Markt zu bekommen.

Zu Wüstenschlangen und Überwinterung (Hibernation): Nicht jede Wüste liegt dem Äqutor so nahe, dass dort gleichbleibend hohe Temperaturen das ganze Jahr über vorherrschen. Es gibt sehr viele Schlangenarten, die in Wüsten oder wüstenähnlichen Gebieten leben und eine Winterruhe halten, weil es in den Wintermonaten einfach zu kalt wird. Beispiele sind der nördliche Teil der Sahara oder Wüstengebiete der USA etc.

Zu Lampropeltis: Es gibt sehr wohl Lampropeltisarten, die in der tropisch bis subtropischen Zone leben und somit keine Winterruhe brauchen. Beispiele wären hier hondurensis, micropholis etc.

Die von Thapsus vorgeschlagene Schlangenart (Hausschlange) halte ich für einen sehr guten Tip.

Viel Spaß und Glück bei deiner Suche nach der für dich richtigen Schlangenart .

Neyla
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Re: Zweites Terrarium - zweite Art?

Beitrag von Neyla » Do Nov 08, 2018 19:00

Hallo!

Danke für eure Antworten. Ich versuche mal, darauf einzugehen ;)

Vielleicht mache ich mir auch einfach zu viele Gedanken. Tatsächlich bin ich mir nicht sicher, ob mir die Aktivität bei Tag so wichtig ist. Bezüglich der Beobachtung kommt es vermutlich auch darauf an, ob die Schlangen versteckt leben oder auch beim "Chillen" zu sehen sind. Ich brauche keine Schlange, die den ganzen Tag hektisch durch ihr Terrarium düst, aber sehen können sollte ich sie schon. Sonst würde ich mir vermutlich eher tagaktive Nager wünschen. Die Problematik dahinter ist also nicht, dass ich will, dass die Schlange den ganzen Tag irgendwas macht.
Mein Freund arbeitet im Schichtsystem, also abwechselnd Früh-, Spät- und Nachtschicht. Ich bin Studentin und habe meistens morgens Vorlesungen, außerdem arbeite ich nebenbei. Wenn mein Freund Früh- oder Nachtschicht macht, dann arbeite ich immer in der Frühschicht. Ich muss also meistens sehr früh ins Bett. Wenn ich nicht früh ins Bett muss, bin ich abends außer Haus (Musik-Proben, Sport etc.). Ich müsste also auf jeden Fall tagsüber füttern und ich weiß nicht, ob das gutgeht, wenn die Schlangen nacht- oder dämmerungsaktiv sind. Also das war der Hintergrund bei der Entscheidung für eine Schlangenart, die tagsüber aktiv ist. Vielleicht liege ich mit meinen Gedanken aber auch völlig falsch.

Diese typischen Threads in verschiedenen Foren habe ich auch schon gefunden, manchmal noch zusätzlich mit Dingen wie "Auf keinen Fall darf die Schlange Ratten oder Mäuse fressen!". Ich weiß, dass mir das keiner unterstellen wollte, dennoch möchte ich dazu sagen, dass ich absolut nicht der Typ bin, der eine möglichst prestigeträchtige Schlange auf möglichst kleinem Raum mit möglichst geringem Aufwand halten möchte.
Ob mein Terrarium nun viele Pflanzen beinhaltet oder nicht, ist mir beispielsweise völlig egal. Es soll hauptsächlich meinem Tier gefallen und nicht mir. Das gilt auch in der Aquaristik - ich kann (und will auch nicht) einen Fisch aus dem Schwarzwasser in einem überbelichteten Aquascape ohne Versteckmöglichkeiten halten.
Tagaktivität habe ich oben schon erklärt, da kommt es eben darauf an, ob das mit der Fütterung möglich wäre.
Winterruhe kann ich durchaus bieten, die Voraussetzungen sind wegen der Thamnophen ja bereits geschaffen. Es wäre nur schön gewesen, wenn ich in der Winterruhe der Thamnophen eben auch eine Schlange gehabt hätte, die ich beobachten kann. Vielleicht würde auch eine kürzere Winterruhe wie bei Thamnophen schon ausreichen. Oder es geht, dass die Schlangen nacheinander in die Winterruhe gehen?
Die Farbe ist mir tatsächlich auch erstmal egal, grün ist natürlich schön, muss es aber nicht sein, da ich auch viele andere Schlangen schön finde und meine Thamnophen auch nicht grün sind ;)
Das mit dem Futter ist natürlich so eine Sache. Diesbezüglich hatte ich mir schon vor der Anschaffung meiner Thamnophis sehr viele Gedanken gemacht, da ich kein Auto hatte und die nächste Handlung mit Frostfutter mit den öffentlichen Verkehrsmitteln weit über eine Stunde von mir weg ist. Da hatte ich natürlich Panik, dass das Frostfutter gerade im Sommer unterwegs taut und sich Keime bilden, die meinen Schlangen nicht gut tun. Daher hatte ich mich viel über Schlangen informiert, die keine oder nur selten Nager als Futter benötigen. Da waren dann alle möglichen Futterspezialisten dabei, z.B. Storeria dekayi, Pareas carinatus, Dasypeltis, Opheodrys aestivus... Bis mir dann mal jemand gesagt hat, dass ich das Frostfutter problemlos und gut verpackt online bestellen kann. Das habe ich tatsächlich ausprobiert, bevor ich die Schlangen angeschafft habe. Mittlerweile ist das auch kein Problem mehr, da ich jetzt ein Auto habe. Wenn das damals nicht funktioniert hätte, hätte ich heute vielleicht Futterspezialisten zu Hause :D
Der Preis ist auch erstmal zweitrangig, wenn ich etwas wirklich haben möchte, dann kann ich gut darauf sparen ;) Aber Wildfänge können ja unterschiedlichste Probleme mitbringen und unter Umständen ist die Entnahme aus der Natur eben auch keine gute Idee. Sprich: Ich kann auch durchaus warten, bis ein Züchter einer selteneren Art wieder Jungtiere hat, aber es sollte die Art natürlich schon in Deutschland geben, sonst komme ich ja nie an die Tiere, da nützt auch das Sparen nichts.

Die Hausschlange werde ich mir auf jeden Fall mal anschauen - einen interessanten Namen hat sie auf jeden Fall :D

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Re: Zweites Terrarium - zweite Art?

Beitrag von Thapsus » Do Nov 08, 2018 19:29

Das hört sich doch schonmal alles ganz gut an. :-)

Was das Füttern am Tag angeht, so habe ich auch hin und wieder das Problem, dass ich das am Tag, also mittags oder nachmittags machen muss wegen verschiedener Umstände. Bisher hat das aber keine Probleme bei den Hausschlangen gemacht. Das Verhalten und die Fressgier, gerade bei Weibchen, sind da nicht anders als am Abend, da kann ich dich also beruhigen :-)

Farben und Musterungen gibt es bei der afrikanischen Hausschlange auch so einige. Es sind jedoch weniger (künstlich oder wie auch immer speziell gezüchteten) Morphen, sondern viele natürliche Variationen und Unterarten dabei. Es gibt inzwischen aber auch einzelne Morphen, aber noch nicht so stark ausgeprägt wie bei Kornnattern oder Königspythons etc.

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