Kotverstopfung lösen?

Diskussionen zur Erkennung und Behandlung von Krankheiten. Bitte bedenkt, dass dieses Forum kein Ersatz für einen Besuch beim Tierarzt sein kann.

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Doc
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Beitrag von Doc » Sa Jul 21, 2012 9:06

@H98U52: Mit den Tierärzten wird es letztlich auch nicht anders sein als bei den Humanmedizinern: Man kann in solchen großen Fachgebieten nicht überall Spitze sein, das ist völlig illusorisch. Spitzenleistungen in einem Bereich ziehen zwangsläufig Defizite in anderen Bereichen nach sich. Außerdem ist es so, dass ein Laie, der sich in ein bestimmtes Problem reinkniet, relativ schnell die meisten Ärzte an Spezialwissen schlägt: Er hat ja auch nur dieses eine Problem, der Arzt noch tausende weitere, für die er auch noch kompetent sein soll. Insofern wäre es einfach nur ignorant, das Fachwissen von langjährigen Terrarianern zu negieren.

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Monty01
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Beitrag von Monty01 » Sa Jul 21, 2012 14:10

Hi Doc,
genau das, in Ergänzung zu dem Gedanken, dass die Vielzahl der user hier auch bei unterschiedlichen TAs mögliche unterschiedliche Ansätze der Behandlung eines Problems erffahren haben, hat mich zu der Frage getrieben.

Klar, das einzelne sich das Problem auch selbst erarbeiten können, aber manche, so wie ich besprechen halt auch den/die Therapieansätze und verstehen dann von einem Thema mehr als der Fragende.

Zum "Fortschritt": der Optimismus vom Donnerstag ist etwas gedämpft! Weiterer Kotabsatz ist trotz Baden und Massieren (Kot ist deutlich aufgeweicht worden) noch nicht aufgetreten (auch mit Hilfe, Klistier, ...)
Das festgesetzte Ei ist leider derart mit dem Lege´darm "verklebt", dass das Tier (obgleich sehr geduldig bei der Behandlung) mit massiven Schmerzäußerungen reagiert hat, als die TÄ versucht hat die Verklebung vorsichtig zu lösen. Daraufhin habe ich um einen Behandlungsabbruch gebeten. Das Tier wurde noch mit einem Paraffinklistier versehen.

Montag früh geht das Tier in die stationäre Aufnahme wo erst konservativ nter Narkose versucht werden sle das Ei zu entfernen. Meine TÄ hofft so um eine gleichzeitige OP an Legedarm und Kotdarm herum zu kommen. Ich hoffe sogar, dass sie gar nicht schneiden muss.

Kurz mal zu den bisherigen Kosten: die Besuche von 1 bzw. 1,5 Stunden haben brutto keine € gekostet (TÄ und Assistentin) inkl. Verbrauchsmaterial (Injektionen s.c. 9,80 € netto, Einläufe 6,40 € netto, Legenot konservativ 17,16 € netto; Ringer + Glucose je 0,06 €!!)
Der dreistündige Besuch inkl. Ultraschall (ohne Berechnung), Röntgen (2 Ebenen - 35,29 € netto), allgem. Untersuchung 13,44 € netto hat noch zwei mal 15 MinutZeitgebühr zu 28,60 € zur Folge gehabt!?
Die ca. 5,5 Stunden haben somit inkl. Medikamenten und Geräten gerade 211,93 € brutto gekostet (permantent zu zweit, ohne Berechnung unseres Kaffees)
Also gerade mal knapp 40 €/Stunde... wie war das bei einer Werkstatt??? Also von Beutelschneiderei (wie in einem anderen Forum geschrieben) kann ich hier nichts erkennen. (Ach ja, die eine Hose musste Frau Doktor auch noch wechseln...)

Hoffe Anfang der kommenden Woche bessere Ergebnisse vermelden zu können...

Monty
!
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