Strumpfbandnatter Jungtiersterben

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trekkie87
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Strumpfbandnatter Jungtiersterben

Beitrag von trekkie87 » Sa Aug 18, 2012 11:18

Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem:
vor ca. 1,5 Monaten hat mein Strumpfbandnatterweibchen Nachwuchs bekommen.
Seit ca. 2 Wochen stirbt in etwa alle 2 Tage eines von den Jungtieren. Ich war auch schon bei Tierarzt allerdings benötigt der eine Kotprobe der Jungtiere sowie ein eingefrorenes totes Jungtier zum einschicken in ein Labor.
Allerdings habe ich die Befürchtung, dass dies zu lange dauert und ich dann in eine Woche keine Jungtiere mehr hab....

Die Jungtiere werden in eine Glasterrarium der Größe ist 60x30x30 cm gehalten.
Der Boden ist mittlerweile mit Papier ausgelegt (zur einfacheren Kotsammlung). Weiterhin haben die Tiere ein kleines Wasserschälchen und mehrere Verstecke. Ca. 1/3 des Terrariums wird durch eine Wärmelampe beleuchtet.
Gefüttert werden die Tiere alle 2-3 Tage mit zerkleinertem Stind sowie etwas Vitamin B-Präparat.
Gehäutet haben sich die Jungtiere erst einmal direkt nach der Geburt.

Ich denke mal das reicht fürs erste an Infos und hoffe, das mir jemand weiterhelfe kann.
Weiß vielleicht jemand was der Grund fürs Sterben sein könnte oder was wir dagegen unternehmen könnten?

LG
Trekkie87

Fake_Account

Re: Strumpfbandnatter Jungtiersterben

Beitrag von Fake_Account » Sa Aug 18, 2012 11:28

Guten tag.
trekkie87 hat geschrieben: Ich war auch schon bei Tierarzt allerdings benötigt der eine Kotprobe der Jungtiere sowie ein eingefrorenes totes Jungtier zum einschicken in ein Labor.
Würde ich erneut prüfen. Vermutlich braucht der Ärzt einen gekühlten, aber nicht gefrorenen Kadaver.

Beste Grüße
FA

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X-atheris
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Beitrag von X-atheris » Sa Aug 18, 2012 12:26

Wie hoch sind die Temperaturen?
Den Charakter eines Menschen stellst Du daran fest, was dieser bereit ist für Dich zu tun, obwohl Du grade nichts für ihn tun kannst!

trekkie87
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Beitrag von trekkie87 » Sa Aug 18, 2012 12:50

Hallo
Würde ich erneut prüfen. Vermutlich braucht der Ärzt einen gekühlten, aber nicht gefrorenen Kadaver.
Also der Tierarzt sagte, wir sollten den Kadaver einfrieren, um den Verwesungsprozess zu stoppen. Der wird ja noch in ein externes Labor per Post geschickt.

Wie hoch sind die Temperaturen?

Unter der Lampe direkt sind es ca. 40 Grad, allerdings haben die Schlangen noch liegemöglichkeiten etwas tiefer. Dort sind es ca. 5 Grad weniger.
Im restlichen Terrarium haben wir Raumtemperatur, was ja im moment auch eher 30 Grad aufwärts ist...


LG

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Chiffre
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Beitrag von Chiffre » Sa Aug 18, 2012 13:01

und jetzt denk mal scharf nach woran esliegen könnte!

Sofort den Spot ausschalten und das Terrarium an einen kühleren Ort verfrachten! Du grillst deine Tiere gerade alle nacheinander.

trekkie87
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Beitrag von trekkie87 » Sa Aug 18, 2012 13:20

OK, spot ist aus. Problem ist nur dass wir eine Wohnung im Dachgeschoss haben und es dort keine kälteren Räume gibt.
Habt ihr Tips, was wir eventuel da machen könnten?

Allerdings ging das sterben schon los, als es von der Raumtemperatur auch noch deutlich kälter war. Die Schlangen hatten in dem Terrarium noch genug möglichkeiten, dem Spot auszuweichen.

LG

Delakai

Beitrag von Delakai » Sa Aug 18, 2012 13:35

Einem Spot ausweichen oder den Temperaturen sind 2 paar Schuhe.
Kühlakkus wirken wunder...

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Manju
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Beitrag von Manju » Sa Aug 18, 2012 13:39

nicht desto trotz hast du eine viel zu hohe Temperatur im Terrarium , auch wenn es im Raum etwas kühler ist , dein Terrarium ist viel zu "heiss"

Ich halte meine Strumpfbandnattern nur bei Zimmertemperatur , aktuell 25 - 27 Grad° ( ebenfalls Dachgeschosswohnung ) , nachts aktuell 22 - 24 Grad°

Auf jegliche Technik verzichte ich

trekkie87
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Beitrag von trekkie87 » Sa Aug 18, 2012 13:40

Danke für den Tipp mit den Kühlakkus und alle weiteren Antworten. Mit den Kühlakkus werden wir sofort ausprobieren.

Wäre es möglich, das Terrarium von außen ein bisschen mit einem Ventilator zu kühlen? Die Tiere würden ja keinen Luftzug bekommen.

Allerdings ging das Sterben ja schon los, bevor die Temperaturen so angestiegen sind.
Vorher hatten die Kleinen ganz normale Raumtemperatur (ca. 20 Grad) und trotzdem ist alle 2-3 Tage eine gestorben.

LG

Fake_Account

Beitrag von Fake_Account » Sa Aug 18, 2012 15:05

Guten Tag.
Das das gesamte vor den Hochtemperaturen anfing, sehe icha uch keinen direkten Zusammenhang. Aber, wie richtig erwähnt wurde, Spots aus, kühlen. Gut bewährt hat sich auch ein höherer Bodengrund aus Erde, den mal durch sprühen feucht hält.
Wenn ich Tiere zur Sektion einschickte, Gott Sei Dank lange her, wurde stets darauf geachtet nicht zu frieren, da hier durch Gewebe verändert wird. Aber wenns der Vet sagte, wird er wohl wissen, wovon er redet.

Beste Grüße
FA

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