Das Becken meiner Strumpfis

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Exotenhausholzhausen
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Beitrag von Exotenhausholzhausen » Di Feb 21, 2012 20:24

Moin, optisch finde ich es auch wirklich gut und stimmig nur wie die Meisten finde ich es nicht nur grenzwertig ich finde es viel,viel zu klein, erst recht wenn es um so mobile Tiere geht.

Für mich persönlich wäre diese Größe schon für eine Einhzelhaltung ein absolutes No go.Dies soll auch kein Vorwurf sein, es spiegelt nur meine persönliche Meinung wieder.

berlin84
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Beitrag von berlin84 » Di Feb 21, 2012 22:04

@Tanio: klar jeder hat ja seine Meinung die soll jeder auch haben ;-)

Die Strumpfis waren damals meine ersten Schlangen , hatte viel im Internet raus gesucht , dann die 1. Bücher gekauft gelesen und mich dann auf ein 100 cm breites Becken entschieden. Da ich wirklich gerne viel Lese habe ich mir dann fast alle Bücher (deutsche Ausgaben) über Strumpfbandnattern gehohlt. ( das von Mutschmann fehlt noch ) Und jedenfalls habe ich nie was gelesen das ein Terraium mit der Breite 100 zu kleine wäre für den Bestand 1.1 . Bin jetzt ehrlich erstaunt das einige hier anderer Meinung sind. (nehme es keinen übel ) Auch auf vielen Internet Seiten speziell für Strümpfe tauchen auch immer als min größe die selben Maße auf . Viele Halter haben mit den selben Maßen auch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Letztendlich um so größer um so besser ist mir vollkommen klar. Bloß dann müßten wir nach diesen Aspekt alle unsere Tiere in die Freiheit entlassen. Jedes Terraium ist letztendlich ein begrenzter Lebensraum. egal wie groß es ist.

Was ich beobachten konnte bei meinen Tieren im Gegensatz zu meiner Kettennatter das sie nat. Schreckhafter sind. Und dann gerne nat. durch Terra sausen als wäre der Teufel hinter ihnen her. Hatte deswegen das Terraium damals so um gebaut wie es heute ist. Sprich mehr Pflanzen, Moos , Wurzeln rein für den Sichtschutz. Und seit dem konnte ich da keine negativen Eindrücke mehr erziehlen. Sind eigentlich sehr entspannt ausser beim Fressen wird es manchmal Hektisch ( Futterneid sei dank ) Habe jetzt nicht das Gefühl das das Terra für die beiden zu klein wäre , auch nicht vom Bewegungsdrang her. Habe die Tiere jetzt über 3 Jahre.

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NeFeRuAnNa
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Beitrag von NeFeRuAnNa » Di Feb 21, 2012 22:13

Könntest du bitte noch auf meine letzte Frage antworten?

berlin84
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Beitrag von berlin84 » Di Feb 21, 2012 22:17

o über sehen :-?

nee werde sie nicht trennen , hatte bis jetzt auch keine Nachwuchs.

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NeFeRuAnNa
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Beitrag von NeFeRuAnNa » Di Feb 21, 2012 22:21

Naja, mit drei Jahren wird es jetzt aber soweit sein. Möchtest du dem Weibchen das Risiko von bis zu zwei Trächtigkeiten pro Jahr zumuten?

Delakai

Beitrag von Delakai » Di Feb 21, 2012 22:27

Schön eingerichtet, nur die Größe ist nichtmal mehr grenzwertig sondern einfach zu klein

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Exotenhausholzhausen
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Beitrag von Exotenhausholzhausen » Di Feb 21, 2012 22:37

berlin84 hat geschrieben:Letztendlich um so größer um so besser ist mir vollkommen klar. Bloß dann müßten wir nach diesen Aspekt alle unsere Tiere in die Freiheit entlassen. Jedes Terraium ist letztendlich ein begrenzter Lebensraum. egal wie groß es ist.
Naja,

ich denke bei richtiger Haltung kann es den Insassen doch schon „besser“ gehen als in der Wildnis.
Es ist auch unumstritten, dass eine Terrarienhaltung immer irgendwie zu Lasten des Tieres geht, keine Frage, dennoch finde ich persönlich, dass sich sehr mobile Tiere wenigstens Komplett im Terrarium ausstrecken sollte, wenn noch ein weiterer Insasse dabei sitzt natürlich das Ganze noch größer, wenn vielleicht nicht der Länge machbar, dann bitte aber in Bezug auf die Tiefe.
Ich habe in all den Jahren die Erfahrung gemacht, dass gerade etwas scheuere Tiere ihr Verhalten doch zum relaxteren Tier ändern, wenn eben etwas mehr Tiefe zur Verfügung steht (die Strukturierung muß natürlich auch dementsprechend angepasst werden).

Letztendlich musst Du alleine es mit Deinem Gewissen klar machen, ob man zwei Tiere, die länger als das Terrarium sind auf einer Tiefe von 50 cm gehalten werden können oder besser gesagt sollten.
Da interessiert es mich ehrlich gesagt auch nicht wirklich, was in irgend welchen Büchern steht, für mein persönliches Empfinden passt dies eben nicht und letztendlich bin ich derjenige, der das Tier "einsperrt", deshalb gestalte ich meine Terrarien auch vielleicht etwas anders als wie es vielleicht in Büchern zu lesen ist.
Ich mache da auch einen Unterschied, ob ich aktive oder eher passive Tiere darin pflege.

Um mal ein extremes Beispiel zu bringen:

Ich halte 1.1 Saguinus oedipus (was Du bestimmt im anderen Forum gesehen hast), von der Mindestanforderung her sollte den Primaten 4,5 Quadratmeter plus kompletter Raumhöhe zur Verfügung gestellt werden.

Zuvor haben wir unser Pärchen auf 6 Quadratmeter gehalten, dann sind wir in unser eigenes Haus gezogen und haben ihnen ein Innengehege mit etwas über 7 Quadratmetern zur Verfügung gestellt, durch einen modellierten Wandbau die Grundfläche auch nochmals erhöht, wir konnten sehr schnell erkennen, dass die Äffchen sich doch weitaus wohler gefühlt haben und vor allen Dingen viel aktiver und auch zeigefreudiger wurden.
Als wir dann noch ein Freigehege von knappen 10 Quadratmetern den Kobolden zur Verfügung gestellt haben, welches sie von sich aus aufsuchen können, war der Knoten komplett geplatzt und die Äffchen sind seit dem auch öfter mal direkt am Gitter und lassen sich von Hand füttern, haben ein schöneres Fell und kommen mir auch durchtrainierter vor, da sie jetzt auch mal drei Meter durchs Gehege von Ast zu Ast springen können.
Nun mag der ein oder Andere damit kommen, dass man Säugetiere nicht mit Reptilien vergleichen kann, dennoch ziehe ich für mich den Vergleich, wenn es sich um aktive Reptilien / Tiere handelt.

Vielleicht solltest Du mal versuchen, Deine jetzige Haltung in einem längeren und wenn möglich auch tieferen Terrarium um zu setzen, ich bin mir sicher, Du wirst für Dich und die Tiere was Positives finden.
Alleine schon durch Deiner Art der Gestaltung kann es wirklich ein sehr toller und natürlicher Eyecatcher werden.

berlin84
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Beitrag von berlin84 » Di Feb 21, 2012 23:42

@Delakai : " nur die Größe ist nichtmal mehr grenzwertig sondern einfach zu klein " nach dem Motto Rache ist Blutwurst ? Stimmt habe überlesen das du Strumpfbandnattern hälst und Jahre lang gehalten hast. Kannst aber jut nach quasseln. Au stimmt , denke jetzt nicht an das wohl der Tiere.

@Tanio : Säuger mit Reptilien zu vergleichen alleine vom Platz her :-o Nee Schlange hat nat. das Bewegungs Bedürfniss eine Affen.

@NeFeRuAnNa: Vorschlag sollte sie bei mir einmal nur 2 mal junge werfen trenne ich sie sofort.

Aber finde ich lustig , da halte ich mich an die empfohlen Richtlinien , richte das Terraium gut ein für die Tiere und trotzdem wird hier gemeckert.

An alle die heulen wegen der Größe meines Beckens , ich höre mir gern eure Meinung an. Aber nimmt es nicht persönlich , das ich da lieber der Meinung von anderen Vertraue als auf eure Einschätzungen. Manche Quatschen anscheind nach was andere denken und halten nicht mal sone Tiere. Vertraue doch dort lieber den Autoren von dem Buch Strumpfbandnattern. Martin Hallmen und Jürgen Chlebowy haben bestimmt mehr Ahnung im Bereich Strumpfbandnattern als hier gewisse Leute. Und wenn die Tiere wirklich ein größeres Becken bräuchten als das was als min. Anforderung gedacht wäre , gehe ich mal davon aus das die beiden es auch gesagt hätten. Komisch nur das sie selber Terraien in den Maßen 80-90 x 50 x 40 ( LxHxB) verwenden. Naja ihr werdet es schon Wissen.

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nexxus
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Beitrag von nexxus » Di Feb 21, 2012 23:48

Um die Wogen zu glätten...

Strumpfbandnattern benötigen nicht mehr PLATZ , gerade bei so einem Becken...

20 cm mehr Bewegung ändert kaum etwas am Bewegungsdrang der Tiere und bei kleineren Tieren ( selbst unter 1 m ), sieht man gerne wie sie im Terrarium umherstreifen und ihre "Runden" drehen. Das gezeigte Tier ist weit weg von größeren Thamnophen und hat definitiv genug Platz.
Die genannten Autoren wissen auch wovon sie schreiben!
Zu meiner Zeit der Thamnophen und auch heute verwende ich fast ausschließlich Becken mit 50 oder 60 cm (Tiefe)!

- so unterschiedlich können Erfahrungen sein...
Schön eingerichtet, nur die Größe ist nichtmal mehr grenzwertig sondern einfach zu klein
und größere Lampropelten, brauchen kleinere Becken ( weil inaktiver ) ?
- mal interessehalber
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Exotenhausholzhausen
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Beitrag von Exotenhausholzhausen » Di Feb 21, 2012 23:56

@berlin,

ich sehe, Du hast meinen Beitrag nicht verstanden....
An sich schade, ich habe mir bei der Ausführung wirklich Mühe gegeben.Man kann sehr wohl Parallelen ziehen, letztendlich sind es alles Wildtiere

Ich brauche auch nicht diese Art zu halten um für mich persönlich fest zu stellen, dass ich persönlich recht aktiven Tieren auch die Chance geben sollte sich wenigsten ein ganz klein wenig nach ihrem Naturell bewegen zu können und dies geht nun mal in so einem Terrarium in dem sie sich nicht mal ganz ausstrecken können nicht und da kann wegen mir der Herr der Schlangen kommen und mir sowas wegen mir in einem eigens signierten und nur für mich geschriebenem Buch übergeben...

Aber wie gesagt, ist Deine Angelegenheit und wie Du siehst, teilen viele Schlangenhalter, die sich hier gemeldet haben nicht.
Und hier wurde auch nicht nur geschrieben, um das Terrarium und Deine Haltung schlecht zu machen, in den Staaten wird solch eine Bonsaiterrarienhaltung schon seit je her praktiziert...gehen tut eben vieles, nur sollte man dies dann auch so machen ist hier die Frage, die man sich persönlich stellen und vertreten muß und glücklicherweise nicht ich;-) !

Edit:
Fabian, es handelt sich nicht um eine Einzelhaltung sondern um 1.1.

Ich denke so manch Halter von nervösen Schlangen wird auch bestätigen können, dass die sonst recht nervösen Tiere sich in tiefer gebauten Terrarien doch ruhiger verhalten.

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