Neues Paper von Clifford Warwick

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Boa-666
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Beitragvon Boa-666 » Fr Mai 04, 2012 0:16

Gibts sowas auch in deutsch?

domino
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Beitragvon domino » Fr Mai 04, 2012 0:18

Nein, da Deutsch in der EU keine anerkannte Amtsspache ist :-D Bedank Dich bei den Politikern der 80-90iger Jahre. Damals hat man die Leute nach Brüssel strafversetzt, während die anderen Länder ihre besten Leute nach "Europa" geschickt haben...

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Boa-666
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Beitragvon Boa-666 » Fr Mai 04, 2012 0:21

Na Toll!!!
Muss ich doch dumm sterben ;-)

domino
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Beitragvon domino » Fr Mai 04, 2012 0:25


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Boa-666
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Beitragvon Boa-666 » Fr Mai 04, 2012 0:32

Glück gehabt :-D , Danke

M.W.

Beitragvon M.W. » Fr Mai 04, 2012 11:12

rund 10882 gebietsfremde Arten sind in Europa erfasst. Seit 1950 hat sich pro Jahr mindestens eine dieser Arten etabliert" http://ec.europa.eu/environment/pubs/pdf/factsheets/Invasive%20Alien%20Species/Invasive_Alien_DE.pdf.


Ist jetzt vielleicht ein bischen sehr weit hergeholt aber ...

Kann man da überhaupt noch von invasiven Arten sprechen oder muß man das eventuell als Evolution ansehen? Das auch diese Arten mittlerweile hier zum Ökosystem gehören und man in Zukunft nur noch vom Menschen aktiv mitbestimmte Mischformen von Ökosystemen vorfinden wird. Jede dieser Arten passt sich, wenn sie es schafft und hier überlebt, den neuen Bedingungen an und verändert sich. Wenn sie dazugehören, sind sie ja per Definition nicht mehr invasiv.

Die Bisamratte wurde wegen ihres Fells in die EU gebracht und wurde hier gezüchtet. Mittlerweile gelten sie als ausgewildert und bilden stabile Populationen. Es ist doch im Grunde nur zur Transportmöglichkeit wie z.B. ein Fluß um weite Strecken hinter sich zu bringen, der Mensch als Transportmöglichkeit hinzugekommen. Gut, die ausgesetzten Tiere haben nicht eigenmotiviert Anstrengungen unternommen um neue Gebiete zu erkunden aber sie machen jetzt das Beste daraus. Das kann man auch als Evolution ansehen.

Gruß
Matthias

domino
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Beitragvon domino » Fr Mai 04, 2012 11:25

Auch wenn die Tigerpythons in Florida dort aufgrund des Klimas und des Nahrungsangebotes gut überleben können sind die doch invasive Arten und werden es auch immer bleiben. Sie haben es immerhin nicht von selbst geschafft, sondern sind dorthin verbacht worden. Ebenso die Agarkröte in Australien. Die hätte die weite Reise von selber nie angetreten, außer vielleicht per Zufall als blinder Pasagier so wie es z.B. Ratten seit Jahrhunderten tun und mittlerweile auch Spinnen/Skorpione etc. Das ist unserer mobilen Gesellschaft geschuldet. Das die Evolution sie vielleicht in den Gebieten dann auch noch begünstigt ist eine andere Sache. Vielleicht in 200 Jahren werden Biogeographen rätseln, wie die Tigerpythons nach Florida gekommen sind :-)

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