Verbot der Exotenhaltung, was tun??

Diskussionen zu sonstigen Bereichen der Herpetologie

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MaikHSW
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Beitragvon MaikHSW » So Jul 01, 2012 21:10

Hallo Exotenhalter.
Wäre ich gemein würde ich nun sagen: You made my Day :-)

Der deutsche Tierschutzbund stellt eine Forderung aus Überzeugung und vermutlich nicht kalkuliert mit der Uneinigkeit der Tierhalter.
Denn diese Forderung besteht seit Jahren von diversen Organisationen, ist also nicht mal neu.

Für welches Forum ist es gut, wenn mal unter "Verbot der Exotenhaltung" als erstes gefunden wird?
Dieses Forum ist unter den Top 10 (gerade getestet).
Und ist das positiv?
Schau dir mal einige Fragen hier an, die werfen nicht immer ein gutes Licht auf die Leute.
Und ich garantiere dir, dass jeder Gegner nur ein negatives Beispiel sucht.
Ob es dann 10 positive Beiträge gibt ist egal, man hängt sich an einem negativen auf.
Und das ist dann positiv für die Gesamtlage? Sehe ich mal ganz anders...

Das jetzige aufgebaute Forum ist nur eine weitere Anlaufstelle.
Was bringt das?
Jeder Tierhalter kann eine Stimme abgeben und das anonym?
Na herzlichen Glückwunsch. Was haben anonyme Stimmen denn für ein Gewicht?
Dann kann ja jeder 10x klicken und abstimmen und somit die gesamte Abstimmung verfälschen...
Eindeutigkeit? Weit gefehlt.

Die Idee ist keine große Chance in meinen Augen.
Denn es muss jemand koordinieren und konzipieren und nicht alle.
Ein kleiner Kreis muss das ganze koordinieren, muss Gegenvorschläge erarbeiten, medienerfahren sein und die passenden Leute kennen.
Denn ein pures "Dagegen!" hat noch keinen so recht weitergebracht.
Und das sehe ich, wie so oft, nicht gegeben.
Ansonsten halte ich das wieder für einen hilflosen Versuch der aber im Nachhinein mehr schadet als er wirklich nützt.....

Warum sollte man auch diesen Beitrag löschen?
Das andere Forum hat einen ganz anderen Bezug und eine Löschung würde dieses Forum hier auch nicht schaden.
Warum auch?
Ich glaube, ihr seht die Lage alle viel zu verspannt und unrealistisch.
Oder ich sehe sie viel zu naiv.... :-)



Gruß

Delakai

Beitragvon Delakai » Mo Jul 02, 2012 0:00

Dort kann jeder Tierhalter seine Stimme gegen das Verbot der Exotenhaltung abgeben, was niemand schadet, und das auch noch anonym.


Ganz tolle Idee. Jeder dahergelaufene Möchtegern-Terrarianer kann hier wieder einmal seinen geistigen Driss in ein Forum posten,
über Gott und die Welt ablästern, hierbei seine verbalen Attacken gegen die Deutsche Regierung publizieren und dies dann möglichst
noch als Anonymus, da man ja nicht den Arsch in der Hose hat, Farbe zu seinem geistigen Durchfall zu bekennen.
Hatten wir ja bislang auch noch nicht :roll:

Ironische Grüße

Exotenhalter
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Beitragvon Exotenhalter » Mo Jul 02, 2012 2:19

Hallo,

der Themenstarter hat einen kleinen Vorteil, er hat sich sein Urteil gebildet, nachdem er sich kundig gemacht hat.

Natürlich kann jeder selbst entscheiden, wann er ein Urteil fällt, das soll auch so bleiben.
Wenn ich das in der Schule richtig verstanden habe, soll es angeblich sinnvoller sein, sich erst kundig zu machen und dann zu urteilen.
Das hat dann den Vorteil, dass man nicht ständig von Fakten redet, die es nicht gibt.

Ich möchte hier niemand zu nahe treten, bitte aber dann auch darum, anzuerkenne, dass ich das gleiche auch erwarte.
Es macht keinen Sinn, wenn sich Leute, die das gleiche Hobby haben und das auch behalten wollen, gegenseitig anmachen.
Das wird unserem Forum auch nicht gerecht, da die User hier ihrem Hobby frönen wollen und das mit Spaß verbinden und nicht mit Frust.

Ich möchte jetzt auch nicht jede dumme Bemerkung der ganzen Beiträge wiederlegen, sondern einfach das weitergeben, wie ich es sehe.

Wenn ich das richtig verstanden habe, hat hier ein Terrarianer einfach mal angefangen, sich gegen die Forderung des Deutschen Tierschutzbundes (Verbot der Exotenhaltung in Privathand) zu stellen und bittet um Mithilfe aller Menschen, die ihr Hobby erhalten möchten.
Was daran schlecht sein soll, kann ich momentan nicht erkennen.
In dem Forum werden nur Stimmen gegen das Verbot gesammelt, was auch anonym möglich ist.
Wer sich die Mühe macht, das auch mal durchzulesen wird zugeben müsen, das die Idee gut ist, weil die ganzen Stimmen zusammengetragen
werden um eine spätere Online-Pedition erfolgreich bestreiten zu können.
Bei der Registrierung muß eh jeder seine mailadresse angeben, damit er vom Forum eine Bestätigungsmail erhalten kann.
Über diese mailadresse wird dann jeder informiert, wann die Online-Petition startet.

In dem Forum gibt es nich viele Beiträge, da es nur dem Zweck dient, unser Hobby zu verteidigen.
Warum jetzt hier einige die Arbeit dieses Terrarianers zerreden wollen, kann ich nicht vertehen.
Er kämpft für unser Hobby, was ist daran schlecht.

Interessant und spannend ist, dass ein User, der Journalist ist, dort einen Brief eingestellt hat, den er an die hessische Regierung geschrieben hat, wegen Amtsmißbrauchs der Landestierschutzbeauftragten. Gleichzeitig hat er auch einen Brief an den Rechnungshof geschrieben, wegen Verschleuderung von Steuergeldern durch die Landestierschutzbeauftragte.
Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, ist die Landestierschutzbeauftragte von Hessen wohl den Tierschutzvereinen sehr nahe oder gar selbst eine Tierschützerin, die auch nicht davor zurückschreckt, ihr Amt zu mißbrauchen um z.B. ein Schreiben bzgl. Salmonellenverbreitung durch Terrarientiere herausgegeben, das die Bevölkerung beunruhigen soll, um unser Hobby in Verruf zu bringen. Das Schreiben und die Gegendarstellung vom Robert-Koch Institut ist alles im Forum hinterlegt.
Das ist glaube ich auch der Grund, warum in Hessen keine Fachleute bei der Gesetzgebung mitgewirkt haben.
Die Fachleute wurden einfach übergangen und nur die Tierschützer konnten ihr Statement abgeben.
Das ist echt spannend, zumal der Foreninhaber die Kompetenzen der Landestierschutzbeauftragten im Forum eingestellt hat.
Daraus geht hervor, dass sie von keiner höheren Stelle kontrolliert wird oder so. Ist echt der Hammer.
Wenn so etwas in einem Bundesland wie Hessen möglich ist, kann das überall passieren.

Ich habe mir vorgenommen den Forenbetreiber anzuschreiben, weil mir dieses Vorhaben interessant erscheint und ich noch einige Fragen habe.

Würde mich freuen, wenn sich der ein oder andere von Euch auch mal kundig machen könnte, damit wir uns hier austauschen können.

Gruss
Exotenhalter

P.S.
An alle, die jetzt hier vorschnell etwas geschrieben haben, was nicht ist.
Wir schießen alle mal über das Ziel hinaus, das ist nicht weiter schlimm, da man seine Meinung durch neue Erkenntnisse ändern kann.
Für alle die es bis jetzt noch nicht gemerkt haben, das ist ein Friedensangebot, laßt uns ab sofort sachlich weitermachen und unsere Beiträge so schreiben, als wären sie die Antwort an uns selbst.

MaikHSW
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Beitragvon MaikHSW » Mo Jul 02, 2012 8:24

Hallo Exotenhalter,
dann mal hier eine ganz freundliche Stellungnahme zu deinen Thesen.
Oder bist du gar der Themenstarter selbst?

Woher weißt du, dass wir uns alle nicht kundig gemacht haben?
Daher, dass wir nicht alle ein "Rettungsforum" gegründet haben und das hier äußern?

Diese "Rettungsideen" gab es hier mehr als einmal.
Zu Beginn wurden noch interessante Fakten ausgetauscht, mittlerweile tut man es müde ab.
Warum?
Weil da oft jegliches Konzept, jegliche Beziehungen und jegliche Ausdauer fehlt.
Oft sind es die Ambitionen einiger Aktivsten die meinen, mit ein paar virtuellen Statements ist alles lösbar.
Es macht sich hier auch keiner an, wir äußern unsere Meinungen relativ klar.
Zumindest meine kann ich dir auch ggf. immer ausführlich begründen.
Das ist m.E. auch der Sinn eines Forums, die offene Diskussion.
Und wer mit Gegenwind nicht leben kann ist da einfach fehl am Platze.

Zumal es amüsant ist, dass du von Frieden und nicht anmachen sprichst, dann aber diesen Satz schreibst:
Ich möchte jetzt auch nicht jede dumme Bemerkung der ganzen Beiträge wiederlegen, sondern einfach das weitergeben, wie ich es sehe.


Zumindest habe ich in der Schule gelernt, dass Formulierungen wie dumme Bemerkung nicht gerade geeignet sind um eine friedliche Basis zu schaffen.

Ein Terrarianer hat sich angefangen gegen Forderungen zu wehren, soweit richtig.
Aber diese Forderungen stellt geregelt irgendein Verband auf.
Soll man sich da jedes Mal wehren? Ich verbringe meine Freizeit damit, meine Tiere zu pflegen und sonstige Hobbys zu haben. Und nicht damit, jedem Pferd aufzusteigen und panisch zu reagieren.....
Und schlecht ist auch wieder mal die Gestaltung.
Denn jeder sollte sich, vor solchen Aktionen (!), Gedanken machen, was er/sie erreichen will und wie es wahrgenommen wird.
Ob man selbst die passenden Kontakte und Möglichkeiten hat oder ob man sich lieber einer Initiative anschließt.
Würde ein jeder sich diese Gedanken kritisch machen gäbe es viele "Initiativen" wohl nicht.

Und nochmal:
Was ist eine anonyme Stimme wert außer nichts?
Ich kann 100x eine anonyme Stimme abgeben, dadurch wird ein Ergebnis absolut aussagelos !!!
Und genau das meine ich mit blindem Aktionismus.
Solche Online Petitionen gab es im Übrigen schon, sogar hier in der Grube.
Und hat es geklappt? Nein.
Und was soll eine Petition bringen? Man bringt ein Thema erneut zur Diskusssion, okay.
Aber erstens bringt man dazu ein Thema zur Diskussion, was vielleicht nie diskutiert werden sollte und zweitens bringt eine Diskussion gar nichts, wenn die entsprechende Lobby fehlt und man da nichts getan hat.
Und das sehe ich z.B. in 99 % der Initiativen nicht.

Schlecht ist jeder Kampf, wenn er unnötig ist und unsinnig bestritten wird.
Ich kenne z.B. User aus dem Forum die mit deutlich weniger öffentlichem Aufstand vermutlich viel mehr erreicht und bewegt haben, indem sie sich einfach gekümmert haben und fähig waren.
Wie gesagt, das sehe ich hier wieder nicht und das finde ich schlecht.
Denn solche Aktionen haben immer auch das Potenzial massiv nach hinten loszugehen.

Interessant ist, dass ein Journalist einen Brief schreibt?
Du solltest auch solche Sachen wie mit der Landestierschutzbeauftragten nicht äußern wenn du dabei sagst "Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe..."
Denn sowas nennt man Rufmord mit den von dir gemachten Anschuldigungen....
Das Thema Salmonellenverbreitung durch Terrarientiere ist bei mir nicht mal angekommen,
also kann es nicht sonderlich groß in der Bevölkerung gestreut worden sein.
Machst du hier etwa schwache Propaganda? Denn dann sind wir auf einem Niveau, wo genau das passiert was ich sagte: Es entwickelt sich negativ.

Hast du dich überhaupt je mit der Regelung in Hessen befasst?
So schlecht ist die nicht mal zwingend.... Es gibt mehr als genug Halter die dennoch ihre Tiere legal halten.
Und ist eine Kornnatter verboten? Nein, in erster Linie trifft es Gifttierhalter.
Somit ist doch die Auslegung der Thematik eine ganz andere als bei einem Totalverbot.....
Ich habe das Gefühl, du hast dich mit dem Thema nicht wirklich detailliert auseindergesetzt, verbreitest hier Stammtischparolen und bist vielleicht sogar der gleiche User wie der TS.....
Denn er meldet sich nicht mehr und du verteidigst brennend seine Sache? Aha....

Wie gesagt, du findest hier massiv viele kundige Menschen.
Es hat nur keiner Lust auf blinden Aktionismus und es muss auch keiner dir gegenüber eine Fachkenntnis offenbaren.

Ich finde es aber ganz toll, dass du allen vergibst die sich hier so grandios geirrt haben da sie deine Meinung nicht teilten (Achtung Ironie).
Ich habe eher das Gefühl, dass du deine Meinung und Theorien nochmal überdenken solltest.
Vielleicht kommt dann auch mehr raus als unseriöses Stammtischgeschwätz sondern etwas Belastbares.

In diesem Sinne....


Maik

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Beitragvon Lif85 » Mo Jul 02, 2012 9:16

MaikHSW hat geschrieben:Der deutsche Tierschutzbund stellt eine Forderung aus Überzeugung und vermutlich nicht kalkuliert mit der Uneinigkeit der Tierhalter.
Denn diese Forderung besteht seit Jahren von diversen Organisationen, ist also nicht mal neu.


Das mag sein, aber ich glaube keine der Organisationen war/ist so groß wie der DTB.
"Tierschutzverbund" ich dachte die vertreten unter anderen auch die Interessen der Tierhalter (jeglicher Art) aber wir werden verraten und verkauft!

MaikHSW hat geschrieben:Die Idee ist keine große Chance in meinen Augen.
Denn es muss jemand koordinieren und konzipieren und nicht alle.
Ein kleiner Kreis muss das ganze koordinieren, muss Gegenvorschläge erarbeiten, medienerfahren sein und die passenden Leute kennen.


Ohne jetzt stänkern zu wollen, das ist alles vorhanden. Wenn Du dich damit mal auseinander gesetzt hättest, würdest Du das wissen.
Vorurteile halt, ist ja auch einfacher als sich mal ernsthaft damit zu beschäftigen.


In diesen sinne.

Lif85
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Beitragvon Lif85 » Mo Jul 02, 2012 9:35

MaikHSW hat geschrieben: und bist vielleicht sogar der gleiche User wie der TS.....
Denn er meldet sich nicht mehr und du verteidigst brennend seine Sache?


Nein ist er nicht, allein aus dem Grund das ich mich nicht so gut ausdrücken kann wie er.


Muss ich denn jeden post kommentieren/Kritisieren? Ich nehme alles zur kenntnis. Desweiteren bin kein Missionar es steht jeden frei selbst zu entscheiden ob er sich die Sache ansehen will oder nicht.

LG

MaikHSW
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Beitragvon MaikHSW » Mo Jul 02, 2012 9:45

Hey lif.
Hättest du dich mit der Vergangenheit befasst wüsstest du, dass es nicht um die Größe sondern um das Netzwerk und die Verankerung geht.
Wie gesagt, einige User hier im Forum agieren deutlich effizienter als so manche große Vereinigung.
Und wie der Name Tierschutzbund schon sagt geht es um Tierschutz und nicht um deine Interessen als Tierhalter.
Wenn der Tierschutz durch deine Interessen verletzt wird wirst du nicht geschützt.
Das hat aber auch nichts mit Verraten oder Verkaufen zu tun sondern spiegelt lediglich die Ausrichtung der Organisation.
Aus meiner Sicht ist das aber absolut richtig und legitim.

Ich wollte mich damit auseinander setzen, habe aber immer "Zutritt verwehrt" lesen müssen.
Und soll ich mich für eine Sache direkt anmelden um überhaupt erstmal schauen zu können,
was da passiert?
Nun denk mal drüber nach was passiert, wenn der normale Bürger ein bißchen surft und auf die Seite stößt. Er will lesen, aber alles ist für ihn gesperrt.
Also hat er (berechtigterweise) das Gefühl, dass da Geheimnisse gehortet werden und man eben doch was zu verstecken hat.

Die Medienerfahrung ist vorhanden?
In wievielen Zeitungen war deine Homepage bereits? Auf wievielen Messen/Börsen hast du ausgestellt oder wirst ausstellen um für die Sache zu werben?
Mit wievielen Politikern hast du persönlich über das Thema gesprochen und stehst du in engem Kontakt?
Wieviele Politiker finden die Idee gut und unterstützen sie?
Wie denken die Dachorganisationen wie die DGHT darüber? Stützen sie dein Vorhaben und machen auch Werbung dafür? Wie sehen das große und bekannte Züchter? Werben sie auf ihren Seiten für deine Aktion weil sie überzeugt sind? Ich las bisher nirgends was davon...
Ein einfaches Forum aufzubauen ist nicht medienerfahren.

Aber gut, ich wünsche dir dennoch viel Erfolg und werde unsere Steifenmäuse schonmal als Exoten für die kommende Auswilderung anmelden :-)


Gruß

MaikHSW
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Beitragvon MaikHSW » Mo Jul 02, 2012 9:55

Hey.
Hier mal eine Stellungnahme des Tierschutzbund:
Ausführliche Position zur Exotenhaltung in Privathand
Der Deutsche Tierschutzbund stellt hinsichtlich der andauernden Diskussion um ein mögliches Haltungsverbot von Exoten in Privathand fest, dass die tatsächliche Position und die eigentlichen Forderungen des Deutschen Tierschutzbundes vermehrt falsch und unvollständig wiedergeben werden.

Entgegen der oftmals populistisch vorgebrachten Darstellung von bestimmten Halterverbänden, geht es weder darum, jedwede Tierhaltung in Privathand zu untersagen, noch das Engagement vieler tierbegeisterter Menschen in Frage zu stellen. Tatsächlich muss der Fokus vielmehr auf den zahlreichen Missständen liegen, die leider gerade bei der Heimtierhaltung festzustellen sind und auch von einigen Interessensverbänden nicht abgestellt werden (können).

Der Deutsche Tierschutzbund erkennt die Arbeit der vielen Verbände und Vereinigungen im Hinblick auf Erkenntnisgewinnung und Lehre zu verschiedenen Tierhaltungen durchaus an. Allerdings ist damit nicht zu rechtfertigen, dass die übergroße Mehrheit der Privatbesitzer von Tieren exotischer Natur mit ihren Pfleglingen nicht zurechtkommt, und die Tiere dementsprechend Leiden und Schäden erfahren. Auch die Arbeit der Verbände kann das nicht flächendeckend verhindern, zumal die meisten Privathalter sich gar nicht erst in Verbänden engagieren....

http://www.tierschutzbund.de/exoten.html

Somit ist deine Idee doch eigentlich daneben und du hast dich nicht informiert !
Denn du prangerst da einen "Feind" an und der Verband setzt sich sogar dafür ein.
Aber hauptsache mal stänkern und von Medienerfahrung reden.....



gruß

Exotenhalter
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Beitragvon Exotenhalter » Mo Jul 02, 2012 10:22

Hallo Maik,

der Themenstarter bin ich nicht, finde es aber auch etwas verwunderlich, dass er sich zu seinem Thema nicht mehr meldet.

Du schreibst hier immer noch von anonym Stimmen abgeben, was nichts bringt, weil es so nicht stimmt.

Man kann sich anonym vorab registrieren, weil ja die Stimmen gesammelt werden.
Da die mailadresse jedes Users durch die Registrierung in dem Forum hinterlegt ist, kann jeder registrierte User dann auch informiert werden, wenn eine Online-Petition geplant wird.
Bei einer Online-Petition muß dann eh jeder Unterstützer seine Daten hinterlegen, da er ja sonst nicht abstimmen kann.

Betr. Hessische Gesetzgebung kann ich nur sagen, dass es mir zu denken gibt, wenn es stimmt, dass die Gesetze ohne Anhörung der Fachverbände gemacht wurden, mit den Tierschutzverbänden aber geredet wurde.
Ich kritisiere also nicht die Gesetzgebung als solches, sonder das Zustandekommen.

Im übrigen dürfen Bürger alles kritisch hinterfragen, das hat mit Rufmord nichts zu tun.
Das Papier mit der Salmonellenansteckung habe ich gesehen und auch gelesen.

Ich mache Dir mal ein Angebot, lass uns versuchen, das alles mal zu hinterfragen, gleichzeitig entschuldige ich mich, wenn ich Dir mit einigen Aussagen zu nahe getreten bin. Werde mich bessern, versprochen.
Wenn Du kein Streithan bist, stehen wir nach meiner Entschuldigung bei null.

Es sollte also möglich sein, dass wir uns darauf einigen, dass wir beide dafür sind, dass in Deutschland die Exotenhaltung erhalten bleiben soll.

Kannst Du mir mal Deine Sicht der Sachlage mitteilen, warum in Deutschland bisher kein Verein oder Verband in der Lage war, gegen dieses Verbot etwas zu unternehmen.
Warum vertreten uns die Vereine und Verbände nicht und sorgen für eine starke Lobby von uns Tierhaltern?
Die Vereine und Verbände nehmen den Mitgliedsbeitrag, machen natürlich viel, das will ich auch nicht in Abrede stellen.
Aber im wichtigsten Thema, kommt mir da zu wenig. Warum ist das so?

Zu dem Thema hat es im Frühjahr ein Symposium des BNA gegeben.
Wenn der BNA zu dem Thema ein Symposium macht, ist es sicher nicht unwichtig.
(Werde mal versuchen, über das Symposium mehr Infos zu bekommen, oder hat hier jemand dazu nähere Informationen?)
Warum erfährt das keiner von uns, warum wissen das die Tierhalter nicht?
Tausend Fragen und keine Antworten.

Gruss
Exotenhalter


Kann sich der Themenstarter nochmals zu Wort melden?

Lif85
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Beitragvon Lif85 » Mo Jul 02, 2012 10:29

Hi Maik,

Dein Zitat/Bericht von der Seite habe ich mir schon angesehen gehabt.
Habe dann natürlich weitergesucht und die Positionspapiere gefunden (PDF)
http://www.tierschutzbund.de/fileadmin/ ... t_2012.pdf

Seite 5/5, letzter Absatz:

Kurzer Auszug:

"....Forderungen des Deutschen Tierschutzbundes:

Die Haltung von Exoten im Privathaushalt und der Handel mit ihnen sollte grundsätzlich
untersagt werden. Als erster Schritt sollte ein Verbot der Haltung von Wildtieren erlassen
werden, die dem Menschen aufgrund ihrer Körperkräfte, Gifte...."


Für mich persönlich war nicht ersichtlich, das du mit "Medienerfahren" meinst das wir in der presse stehen sry hab ich wohl falsch verstanden.

LG


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