Bericht vom World Congress of Herpetology, Vancouver, Kanada

Diskussionen zu sonstigen Bereichen der Herpetologie

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domino
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Beitragvon domino » Fr Aug 10, 2012 11:23

@Delakai

Nun, für den Arsch ist die Einteilung von Pyron und Burbrink sicher nicht. Die Arbeiten basieren durchaus aus fundierte Methoden und die Ergebnisse sind eindeutig. Der Zusammenhang mit zoogeographischen Barrieren (Flüsse und Gebirge etc.) erscheint aufgrund der Datenlage ebenfalls eine plausibele Hypothese zu sein. Allerdings gibt es noch im Detail einige Fragestellungen abzuklären, die bisher noch nicht ganz behandelt werden konnten. Sei es durch fehlendes Material (DNA) oder durch fehlende Verfahren! Taxonomie ist ein wandelnder Prozess, bis man den wirklichen, realen und umumstößlichen "Tree of Life" gefunden hat, wird es keinen Stillstand geben können. Und selbst dann muss man immer wieder überprüfen, ob es nicht aufgrund neuer feinerer Methoden oder Verfahren doch anders ist. Ich habe übrigens selten jemanden getroffen, der so leidenschaftlich über die Colubridae spricht wie Frank! In seinem Vortrag heute ging es um Colubridae, Cortalus und eine Skinkart und sein Kommentar während des Vortrags war "Sure, these are not Colubrids but they are ok..." :-)
Nur weil Du mit einer wissenschaftlich sauberen Arbeit und der darin gestellten und verifizierten Hypothese nicht leben kannst, ist das noch kein Grund das als Scheiß abzutun. Wenn Du soetwas tust, dann bitte mit stichhaltigen Gegenargumenten, am besten in Form einer wissenschaftlich sauberen und fundierten Arbeiten, die das Gegenteil beweist oder zumindest Deine Hypothese stützt. Ein paar mehr oder weniger empirische Daten von irgendwelchen Züchtern sind da eher unbrauchbar.

@nexxus
Doch mittlerweile hat der Fundort schon etwas mit Taxonomie zu tun.
Durch Cladogramme und phylogentische Bestimmungen, werden neue Arten beschrieben.
Z.b. Morelia viridis

Morphologisch vielleicht noch einigermaßen homogen , zeigen sich durch bestimmte geografische Gegebenheiten und daraus resultierender genetischer Veränderungen, neue Arten oder Unterarten.

Dazu gibt es verschiedene Konzepte, die Domino aber wesentlich besser beschreiben kann.


Nicht nur mittlerweile :-) Das Prinzip der Typifizierung gibt es schon lange. Ein Typus braucht eine "terra typica" oder anderslautend eine Typuslokalität. Das ist aber alles unabhängig von irgendwelchen Cladogrammen. Man könnte auch die verschiedenen DNA Proben einfach anonym (also ohne weitere Daten wie Fundort, Art etc.) "laufen" lassen und käme wohl zu dem gleichen Cladogram, oder? Cladogramme selber sind nur Visualisierungen der Datenlagen. Dabei werden DNA-Sequenzen letztendlich miteinander verglichen und statistisch bewertet. Hierfür gibt es eine Reihe verschiedener Verfahren.
Erst bei der Diskussion der Ergebnisse wird dann die Herkunft wieder interessant, nämlich dann, wenn es darum geht den Baum auch zu benamsen.
Im Falle von Morelia viridis hat das Cladogramm gezeigt, dass es zwei Arten Baumpython gibt. Da sie sich nach Wissen von Rawlings und Donnellan aber morphologisch nicht unterscheiden (also kryptische Arten sind), wurden diese auch nicht weiter benannt. Allerdings gäbe es eh schon einen Namen, nämlich Morelia azurea (Meyer, 1874). Nun auf die Artkonzepte einzugehen, würde an dieser Stelle zu weit führen. Es gab in der Grube mal durchaus eine interessante Diskussion über Artkonzepte...

Die kommenden Arbeiten gehen übrigens einen Schritt weiter. Sie umfassen nicht nur die genetischen Merkmale sondern auch eine Reihe ökologischer Merkmale und werden von Studis geschrieben. Zwei der Arbeiten konnte ich heute in der Präsentation schon sehen.

domino
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Beitragvon domino » Sa Aug 11, 2012 8:07

Heute war wieder mal ein spannender und interessanter Tag. Zwar habe ich heute morgen den Talk von Rick Shine verpasst, konnte aber anschließend mit etwas mehr Ruhe ein bisschen mit ihm plauschen. Selbst bei gestandenen Herpetologen ist Rick ein Hit! Immer umgeben von vielen Leuten kommt er eigentlich kaum zur Ruhe...
Tja, nach ein paar recht interessanten Studenten-Talks über die Phylographie von diversen Schlangen (amerikanische Colubridae sowie Vipern) hatte ich das Vergnügen Allen Allison zu treffen. Allen arbeitet am Bishop Museum in Honululu und sein Gebiet ist der Indopazifische Bereich. Gleichzeitig war es schön Chris Austin aus Texas wieder zu sehen. Auch er hängt häufiger in der Gegend rum. Andre Koch aus Bonn, Allen Allison und ich hatten einen recht lustigen Nachmittag. Allen hat uns ein paar wirklich lustige Anegtoten (schreibt man das so?) über Neuguinea erzählt und wir habe über 2,5 Stunden Tränen gelacht! Ich glaube wenn man Wolfgang Böhme und Allen abends einladen würde, würde man vor Lachen umkommen! Tja, dann gab es noch ein Workshop für Studenten über wissenschaftliche Publikationen, den peer-review Prozess und wie man als Editor und Reviewer arbeitet. Anschließend ging es zu einigen interessanten Poster-Sessions. Den Mann, den ich treffen wollte, habe ich dann auch getroffen: Robert T. Mason (Bob). Er hat einige Arbeiten über Pheromone und deren Wirkung auf Schlangen geschrieben und ist der "Entdecker" des "pheromon mimikry" Phänomens bei Thamnophis aus Mantioba, Kanada. Da ich in meinem Buchmanuskript ein recht langes Kapitel über Pheromone habe und seine Arbeiten dort auch verwurstet habe, wollte ich natürlich wissen, ob es was Neues gibt. In der Tat, das gibt es. Mittlerweile sind auch sehr plausibele Hypothesen und Ansätze gefunden, warum die Männchen unmittelbar nach der Hibernation hormonell und pheromonell auf Weichen machen...Die Informationen darf ich aber noch nicht teilen, weil die Papers noch nicht veröffentlicht sind. Irgendwann dazu mehr. Dann ging es mit Allen zum Mexikaner zu Essen. Später kam noch Kevin de Queiroz (Smithonian, Washington D.C.) dazu und wir hatten eine Menge Spaß! Kevin ist einer der Begründer des sogenannten PhyloCodes, also hatten wir auch direkt ein spannendes Thema: Nomenkaltur und Taxonomie. Zwischendrin tauchte noch der (legändere) Jonathan A. Campbell auf und auch er war gut gelaut. Als ich ihm erzählte, dass es sein Buch auch in Deutsch gibt, war er etwas erstaunt und verwundert, da ihm das niemand bisher erzählt hatte. er sagte mit, dass er an einer neuen Auflage arbeiten würde, aber eigentlich gar keine Lust mehr hätte, da er endlich seinen Ruhestand genießen wolle. Frank und Alex, sowie meine anderen amerikanische Freunde Brian Crother, Bob Hansen und andere versuchen immer mehr mich für nordamerikanische Colubridae zu begeistern :-D "Hey, your girlfriend breeds corn snakes, so why don't you care? You should, man. These snakes are absolutly cool, man. Get involved! Here is a great book. You should buy it!".

Insgesamt wieder ein wirklich lustiger Tag und wieder einige neue Leute endlich mal persönlich kennengelernt.

Seriva Senkalora
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Beitragvon Seriva Senkalora » Sa Aug 11, 2012 9:29

*lol*

Wenn Du wiederkommst bist Du total auf Nordamerikaner eingenordet. Pantherophis slowinskii sind sehr schön oder Senticolis triaspis. xD

Schade, dass ich nicht mitkonnte, wenn ich das so lese sind die alle ziemlich gut drauf. :D
Irgendwann mal. :D

LG
Seriva

PS: Anekdote heißt es. :-P

PPS: Wenn das Buch gut ist und ich es noch nicht hab: Bring's mit, bitte. :D

Fake_Account

Beitragvon Fake_Account » Sa Aug 11, 2012 12:06

Guten Tag.
Und Bogertophis rosalie...und P. vulpinus...und und und..Kletternattern sind halt die besseren Schlangen:)

Grüßle..

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Monco
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Beitragvon Monco » Sa Aug 11, 2012 15:22

Hallo
Wieso die besseren ? Gibt's noch andere ?
Gruß
Hans

Fake_Account

Beitragvon Fake_Account » Sa Aug 11, 2012 23:24

Guten tag Hans, stimmt ansich.
Kenn wir uns vielleicht?

Grüßle
FA

domino
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Beitragvon domino » So Aug 12, 2012 16:27

Gestern, also Samstag war ein anstengeder Tag. Morgens mit ein paar Leuten zum Frühstück, etwas plauschen. Danach kurzer Plausch mit dem Gottvater der herptologischen Ökologie: Rick Shine. Weiter zur ersten Session....Thema Reptilien Systematik. Vor dem Gebäude treffe ich die üblichen Verdächtigen: Frank und Alex, WW, Allen Allison, Richard King, Harry Greene usw. Das erste Paper war der "Burner" (nicht nur das Paper ;-) ). Susan, eine von Franks Studentinnen hatte sich mit Lampropeltis alterna und Co. beschäftigt. Nun nun wird der Daniel sicher weinen. Es wird sich wieder etwas ändern. Genetik, Morphologie und Ökologie weisen auf mind. 3 neue Arten(!) hin. Die Methoden waren sauber, die Belege schlüssig. Der zweite Vortrag war von einem Schweizer Studenten. Ging über Frösche (glaube ich) und der dritte war wieder ein Studi von Frank. Ohje, vorgestern gab es einen "Erstlingsvortrag" von einem Mädel die so nervös war, dass sie die ganze Zeit - und das meine ich enst - am ganzen Körper gezittert, ganz leise und abgehackt und langsam gesprochen hat. Die tat uns allen so leid. Entweder hatte sie keinen guten Prof. der sie darauf vorbereitet oder sie war einfach so nervös, denn der Stoff saß (sowohl der herpetologische als auch der wenige andere, den sie anhatte :-) ).
Dann Mittagspause, einen oder mehr Kaffee, hier ein Plausch, da ein Plausch. In die Liste schauen, welche Veranstaltungen gut klingen. Und gegen Nachmittag dann war eine Snake Ecology Session mit Biss! Anwesend waren wohl sämtliche Größen der herp. Ökologie. Rick Shine, Harry Greene, Neil Ford, Emy Taylor, Richard King, Grahame Alexander, WW, Rulon Clarc Jesus Rivas und natürliche die Pinesnake Frau: Joanna Burger. Also ging es um Pinesnakes, Anakondas und sonstiges. Super! 3 Stunden Spannung in 12 Sessions. Danach Kaffee und rumhängen, mit Leuten quatschen. Am Abend dann ein paar Postersessions schauen, essen und dann mal schauen... *g* Lustig wars auf alle Fälle!

Heute Sonntag gehts weiter...

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Pedo
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Beitragvon Pedo » So Aug 12, 2012 23:31

Wulf,danke für die spannenden Einblicke! Lg
"Don’t be afraid of a reptile’s tongue. The only animal that can hurt you with its tongue is the human being"-Grace Olive Wiley

domino
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Beitragvon domino » Mo Aug 13, 2012 9:07

Der vorletzte Tag mit Sessions war wieder vollgepackt. Biogeographie, Systematik und andere Themen. Die Rennerei zwischen den Gebäuden des Kampus, der etwa so groß ist wie eine Kleinstadt und sogar eine Einkaufsmeile, eine Apotheke, etliche Bars, Sushi- und Pizzaläden und einen Golfplatz hat war schon abendteuerlich. Achja, auch ein Museum und zwei oder drei Parks befinden sich auf dem Gelände... Die übliche Zeit für einen Talk sind 15 Min. Man stelle sich vor. Um 9:00-9:15 erste Session in Gebäude A, Raum xxx. Um 9:15 geht aber schon direkt die nächste Session los, egal wo man gerade ist. Also abhetzen und zur nächsten Session in Gebäude B, Raum xxy laufen usw. Um 10:00-10:30 ist eine Kaffeepause mit Muffins,Donuts und Cookies angesagt. Das Ganze bei strahlendem Sonnenschein und rund 28°C. Die folgenden Sessions gehen bis 12. Dann ist bis 14:00 Mittag, wo man was essen gehen kann oder sich in den Parks aufhalten kann. Dann geht es bis 16:00 weiter mit Sessions von jeweils 15 Min. Es sind rund 1700 Leute zum Kongress angemeldet gewesen, es gab etwa 1300 Sessions und nochmal 400 Postervorstellungen von Studenten. Dann noch etliche Society-Meetings und Workshops. Heute abend war dann noch eine Auktion für den guten Zweck. Das heißt zur finanziellen Unterstützung von Studenten, etwa für Awards oder Reisefunds. Die Sachen die versteigert wurden, wurden gespendet. Frank - in bester Laune und mit ein paar Bier intus - hat den Auktionator gemacht :-D was wirklich lustig war. Als ich auf ein Klapperschlangenbuch geboten habe, rief er doch glatt durchs Mikro "Hey Wulf, you're into pythons, right. So if you want to have this great rattlesnake book, you gotta pay more!"... Als ich aber auf einzelne neuere Bände von "Biology of the Reptilia" nicht geboten hatte, und die Gebote bei $150 lagen kam nur ein "Wulf, I'm sure you need this in your collection...You can't leave Canada without having bought this book!" über die Lautsprecher. Ein paar Biere später habe ich dann irgendwie die englische Ausgabe eines Haltungsbuches von Petzold und einigen anderen Unsinn "Enjoy your turtle" ersteigert :-) Nunja, ist ja für einen guten Zweck gewesen. Es gab eine witzige Trinkflasche mit einer Treeboa drauf und dem Spruch "Save the Tree boas". Leider wurde ich bei $60 von Caroll Spencer überboten. Ebenso wurde ich bei einem schönen Satz Sterlingsilber-Schlangenohringe überboten. Schade! Aber sogar gewonnen habe ich etwas. Ein Buch über die "False Coral Snake" von Smith und Chizar. Und wieder viele gute Gespräche gehabt, noch mehr neue Leute getroffen und viel diskutiert. Nun noch einen "Absacker" und dann ins Bett. Morgen ist ein neuer Tag und der ist auf meinem Plan voll mit Sessions. Ein paar richtig coole Sachen dabei. Am Abend ist dann das große Abschlussbanquet...Das wird bestimmt lustig!

domino
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Beitragvon domino » Mi Aug 15, 2012 5:05

Tja, der letzte Tag mit Session war heftig! Lauter gute Sessions bereits am Morgen. Bruce Young hat über eine neue Arbeit über IR-Thermorezeptoren bei Grubenottern refereiert, an der unser Guido mitgewirkt hat. Sehr interessante Arbeit muss ich sagen! Demnach sind die Thermorezeptoren weitaus komplizierter als bisher gedacht und nicht wirklich mit einer Lochkamera vergleichbar. Ich werde - wenn ich Zeit habe - meinen SG Artikel über die Thermorezeptoren mal updaten. Später gab es eine Session von Bob Mason, der sich seit vielen Jahren mit Chemorezeption beschäftigt und auch das Phänomen der "she-males" bei Strumpfbandnattern in Manitoba, Kanada entdeckt hat. Sein Talk war klasse, insbesondere als das die zwei nachfolgenden Sessions ausgefallen waren, weil die Vortragenden nicht erschienen sind. Das bot uns eine 3/4 Stunde zu diskutieren. Erfreulicherweise saß Rick Shine im Raum neben mir. Rick hat (und ist noch dabei) mit Bob an diesem Phänomen gearbeitet. Da mich das Thema Chemorezeption schon länger interessierte, kannte ich natürlich fast sämtliche Arbeiten und konnte gut mit diskutieren. Dann ging es in die Afrika-Sessions. Da trug als erster Johannes Penner (jepp, unser Maha) vor. Danach kam dann WW dran. Die Inhalte hier wiederzugeben würde sicher den Rahmen sprengen.
Nach der Kaffeepause dann weitere Sessions mit guten Voträgen. Hier ein Plausch, da ein Plausch...mittlerweile Gewohnheit und man braucht oft für eine Wegstrecke von wenigen hunderten Metern auf dem Campus einige Zeit...Am abend war dann das Banquet. Es ist die Abschlussveranstaltung des öffentlichen Teils des Kongresses. Dort herrschte einiges an Chaos. Der Eintritt kostet $75 CAD und dafür bekam man zwar freies Essen, jedoch schlugen die Getränke nach dem ersten Bier schon jeweils mit rund $7 CAD zu Buche. Lustig war, dass man Märkchen kaufen musste um was zu trinken zu erhalten. Dummerweise hatten sie aber keine Märkchen, so dass ein ziemliches Chaos und eine lange Schlange entstand. Mittendrin standen Frank und Kelly Zamudio und Frank sah man an, dass er kurz vor dem Verdursten war :-D Ich hab ihnen meine beiden Tickets gegeben, die ich noch hatte und nun schuldet er mir etwas *fg* Ich saß zuerst gegenüber von Harry Greene und später habe ich mich mit Rick Shine und Bob Mason weiter über Pheromone unterhalten. Beide sind ganz tolle Herpetologen und tolle Menschen!
Nunja, das Essen war gut, es gab unter anderem guten Lachs. Dann noch ein paar Ansprachen, Bekanntgabe der Gewinner diverser Awards sowie der nächste Austragungsort des WCH. Bei den Awards wurde Jonathan Campbell für sein Lebenswerk geehrt und der nächste WCH findet in China statt. Zur Auswahl standen übrigens Australien, Italien, Türkei und China.
Die Mucke die dort gespielt wurde war aber nicht so dolle, so dass wir dann wieder zurück auf den Hauptcampus sind, wo ein einige gute Pubs gibt. Außerdem gab es im Wohnheim oben im 17. Stock eine Party, die allerdings von 7 Cops bald aufgelöst wurde :-D Die Nacht war lang, der Morgen kam viel zu schnell zurück und ebenso die Müdigkeit. Heute erst mal ausspannen! Ich habe das Vergnügen bis am So. auf dem Campus bleiben zu können und werde von hier aus noch ein paar Touren machen. Laufen kann ich kaum noch aufgrund von blutigen Blasen an den Füßen...

Zusammenfassend war es ein guter Kongress, mit einigen Schwächen in der Organisation. Die Talks waren gut aber ich denke in erster Linie geht es eh um die Leute, sich austauschen und neue Leute kennenlernen. Obwohl nur ein Terrarianer, habe ich mich dort voll akzeptiert gefühlt. Es spielte eigentlich auch überhaupt keine Rolle, und wenn ich es erwähnte, staunten die Leute eigentlich immer nur. Mal sehen ob ich es in 4 Jahren nach China schaffe, ansonsten ist nächtes Jahr das Joint Meeing der Herpetologen in New Mexico :-D


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