Bericht vom World Congress of Herpetology, Vancouver, Kanada

Diskussionen zu sonstigen Bereichen der Herpetologie

Moderator: Forenteam

Fake_Account

Beitragvon Fake_Account » Fr Aug 10, 2012 7:12

Guten Tag.
Warum?
So schwächenbelastet ist die Arbeit nicht, oder? vielleicht habe ich nicht gut gelesen, aber da kann man mir doch auf die Sprünge helfen, oder?

Grüßle
FA

Seriva Senkalora
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Beitragvon Seriva Senkalora » Fr Aug 10, 2012 7:44

Delakai ist wohl nur beleidigt weil er sie nicht versteht und dadurch gezwungen war seine komplette HP umzuschreiben. Anders kann ich mir diese Ignoranz gegenüber wissenschaftlicher und vor allem im Fall der beiden Autoren auch gut belegter Arbeit auch nicht erklären. Dass die beiden einem Konzept folgen, wo Unterarten keinen Platz mehr haben ist halt so - und ehrlich gesagt haben Farbmorphen auch keinen Unterartstatus verdient. Die "nigrita phase" ist laut Aussage von ein paar amerikanischen Lampropeltiszüchtern schlichtweg eine melanistische Variante - einfach rezssiver Erbgang. ;-)

Aber ich bastel grad an einer deutschsprachigen Zusammenfassung, dann versteht es auch jeder und kann sich nicht mehr in Sprachbarrieren flüchten.

@Wulf
Sehr interessant zu lesen was Du so den ganzen Tag treibst. :-D
Und Frank hat Recht, nordamerikanische Colubridae sind gaaanz tolle Tiere. ;-)

LG
Seriva

Delakai

Beitragvon Delakai » Fr Aug 10, 2012 8:12

Die "nigrita phase" ist laut Aussage von ein paar amerikanischen Lampropeltiszüchtern schlichtweg eine melanistische Variante


Richtig - laut ein "paar". Diese These bestätigen aber bei Weitem nicht alle!
Da ich Wulf´s Thread aber nicht mit einem anderen Thema zutexten will - nimm mich von der Ignore, ich geb dir mal nen netten Link zu einer "angeblich" melanistischen Variante der californiae

Fake_Account

Beitragvon Fake_Account » Fr Aug 10, 2012 8:14

Guten Tag,
Domino wird sicher nicht abgeneigt sein ein paar Argumente für die wenig haltbare These weiter oben zu lesen.

BR
FA

M.W.

Beitragvon M.W. » Fr Aug 10, 2012 8:32

Delakai hat geschrieben:
Sag den beiden Knallköppen mal, dass ihre neue Eingliederung von Lampropeltis getula dezent fürn Ar*** ist *hust*
Daniel, da gibts doch nur die eine logische Schlussfolgerung. Machs besser! Les dich ein, starte ne Forschungsreihe, beleg deine Ergebnisse und veröffentlich es und hoffe, dass es von der Masse angenommen und Verwendung findet... ;-)

Gruß
Matthias

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nexxus
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Beitragvon nexxus » Fr Aug 10, 2012 8:46

Was in diesem Fall ja nicht sonderlich schwer wäre, sogar für einen Laien.

Man sollte ja nur überprüfen, welche Unterschiede Pyron und Burbrink phylogentetisch festgestellt haben.
Dann schaue ich mir morphologisch nochmal beide "Arten-Phasen" an und schaue wie hoch die Varianz morphologisch ist, z.b. der Schuppen oder Körperbau, bei möglichst vielen Tieren.
Und Testverpaarungen wären sicherlich dann auch nicht die dümmste Idee, um eine These zu bestätigen oder zu Fall zu bringen.
Alles in Allem , in dem Fall kein Hexenwerk ;-)
All truths are easy to understand once they are discovered; the point is to discover them.

Delakai

Beitragvon Delakai » Fr Aug 10, 2012 8:47

Ab und an sollte man nicht alles SO ernst sehn was ich schreibe. Ein gewisser Funke Sarkasmus darf auch mir angedichtet werden.
Dass ich von dieser Eingliederung nicht der beste Freund bin, ist ja hinlänglich bekannt. Das hat aber weniger etwas damit zu tun,
dass es schlecht geschrieben ist, sondern eher was damit, dass man jahrelang versucht, die Tiere Lokalrein zu züchten, gewisse Tiere
zu bekommen etc. Durch dieses Paper bzw. diese Arbeit gibts halt mehr oder minder den Freibrief, alles mit allem zu verpaaren (soweit im Rahmen
dieses Papers). Hab mich auch hier schon mit einigen Leuten aus den Staaten unterhalten, die das ähnlich oder ebenso sehn. Nichts destotrotz
akzeptiere ich dieses Paper, muss es aber für meine Belange noch lange nicht toll finden (zumindest auf der züchterischen Ebene!)

So, jetzt aber genug davon. Wir wollen ja nicht Wulfs Tagebuch versauen

Kleiner Nachtrag:
Im Großen und Ganzen bin ich Pyron u. Burbrink sogar dankbar, dass sie endlich Klarheit in dieses WirrWarr gebracht haben. Denn so wie alles belegt ist,
scheint es ja wirklich hieb und stichfest zu sein. Somit kann man davon ausgehn, dass nach jahrelangem rumgewerfe in diesem Komplex endlich Ruhe einkehrt
und man auf längere Sicht hin endlich eine und die selbe Art zuhause hat ;)

Fake_Account

Beitragvon Fake_Account » Fr Aug 10, 2012 9:14

Delakai hat geschrieben:Dass ich von dieser Eingliederung nicht der beste Freund bin, ist ja hinlänglich bekannt. Das hat aber weniger etwas damit zu tun,
dass es schlecht geschrieben ist, sondern eher was damit, dass man jahrelang versucht, die Tiere Lokalrein zu züchten, gewisse Tiere
zu bekommen etc. Durch dieses Paper bzw. diese Arbeit gibts halt mehr oder minder den Freibrief, alles mit allem zu verpaaren (soweit im Rahmen
dieses Papers).

Guten tag,
tut mir leid, das verstehe ich nicht, Lokalformen ( ich nehme an, das, was der Amerikaner als locality, also Tier mit bekanntem Fundort bezeichnet) haben doch wenig mit taxonomischer Gliederung zu tun und wenn man es möchte, kann man diese Tiere weiterhin in eigenen Grenzen züchten. Und diese Arbeit gibt nicht den geringsten Freibrief irgend etwas züchterisch zu unternehmen. Zucht wird mit keiner Silbe erwähnt. Wir wissen doch alle, dass der ein oder andere Züchter nichtmal vor Gattungs oder Kontinent grenzen halt macht.

Grüßle
FA

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nexxus
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Beitragvon nexxus » Fr Aug 10, 2012 9:25

Dürfen wir wissen, welche ehemalige User sich hinter dem Account verbirgt ?

ich nehme an, das, was der Amerikaner als locality, also Tier mit bekanntem Fundort bezeichnet) haben doch wenig mit taxonomischer Gliederung zu tun


Doch mittlerweile hat der Fundort schon etwas mit Taxonomie zu tun.
Durch Cladogramme und phylogentische Bestimmungen, werden neue Arten beschrieben.
Z.b. Morelia viridis

Morphologisch vielleicht noch einigermaßen homogen , zeigen sich durch bestimmte geografische Gegebenheiten und daraus resultierender genetischer Veränderungen, neue Arten oder Unterarten.

Dazu gibt es verschiedene Konzepte, die Domino aber wesentlich besser beschreiben kann.
All truths are easy to understand once they are discovered; the point is to discover them.

Fake_Account

Beitragvon Fake_Account » Fr Aug 10, 2012 10:17

Guten Tag,
ehemalige User, die sich wieder anmelden? Na wo gibt es denn sowas.
Natürlich hat sich bei einigen tieren ein Artkonzept, durchgesetzt, dass nicht mehr auf klassichen morphologischen Konzepten basiert, aber bei anderen zeigt sich das eben nicht.
Und ich wage zu bezweifeln, ohne es selber untersucht zu haben, dass wir im offenen Verbreitungebeit, der Gattung Lampropeltis Anpassungen, die bis auf Artebene runterreichen, finden werden.

Grüßle
FA


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