P. guttatus - versch. Cinder Varianten

Diskussionen zur Zucht von speziellen Farbformen

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nexxus
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Beitragvon nexxus » Di Dez 20, 2011 21:50

Tiere die gerade Geschlechtsreif geworden sind würde ich subadult bezeichnen. Bei Kornnattern würde ich auch erst ab 4 Jahren von adult sprechen.


und woran machst Du das fest... 4 Jahre alte Tiere können sehr unterschiedlich in Masse und Länge sein...

http://de.wikipedia.org/wiki/Adult

Dort mal eine einfache Definition...

Sieht man mal von züchterischen "Normvorstellungen" ab und Werten der Literatur , erkennt man schon die ein oder andere Diskrepanz.

:-D
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Seriva Senkalora
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Beitragvon Seriva Senkalora » Di Dez 20, 2011 21:51

Wie Thorsten schon gepostet hat, wird hier ein höherer Stoffwechsel als möglicher Grund genannt. Die bei wöchentlicher Fütterung entstehende Unterversorgung kann dann nat. ebenso wie die in deutschen Foren geäußerte Vermutung einer unzureichenden Fütterung zu solchen Deformationen führen. Meine drei Tiere sind aber eher mäßige Fresser (insbesondere die beiden normalen Tiere sind sehr wählerisch und lehnen zu großes Futter pauschal ab) und dass sie schneller verdauen als die anderen konnte ich nun auch nicht feststellen.

Es ist natürlich eine Möglichkeit, aber auch diese Abweichung nzur "Normalkornnatter" muss doch irgendwo herkommen und könnte sich durch Auskreuzen beheben lassen.

Wenn nicht, dann muss man wie bereits erwähnt die Konsequenzen ziehen. Leider hat in den USA in all den Jahren die es diese Variante schon gibt offenbar noch niemand genauer darüber nachgedacht und etwas zur Aufklärung unternommen...

LG
Seriva

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nexxus
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Beitragvon nexxus » Di Dez 20, 2011 21:53

Es ist natürlich eine Möglichkeit, aber auch diese Abweichung nzur "Normalkornnatter" muss doch irgendwo herkommen und könnte sich durch Auskreuzen beheben lassen.


Wer weiss den schon, was darin steckt ? oder mal hat ....
Möglicherweise ein Dominates Gen von Art x ?
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Seriva Senkalora
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Beitragvon Seriva Senkalora » Di Dez 20, 2011 22:02

Artfremdes Blut kann IMMER schuld sein. Artfremdes Blut als Erklärung heranzuziehen finde ich hier aber zu einfach gedacht. Ausserdem kenne ich keine nordamerikanische, kompatible Natternart mit dieser Optik und dieser Körperform.

Was ich eben noch sagen wollte:

Den Begriff des Adultseins habe ich zugegebenermaßen an dieser Stelle sehr ungenau verwendet. Mir fällt auch grad keine sinnvolle Bezeichnung ein... Ich meine damit Tiere, die in Gewicht, Länge und Körperbau ein ihrer Art entsprechendes Bild abgeben. Schwankungen sind normal, werden aber mit steigendem Alter der Tiere immer geringer.

Ich wollte darauf hinaus, dass die Leute viel eher dazu neigen die Tiere zu schnell groß zu füttern. Wenn ich eine zweijährige Kornnatter mit einer gleich schweren vierjährigen vergleiche, dann sehe ich enorme Unterschiede im Körperbau und den Kopf-Hals Proportionen. Und dass dieses Powern ungesund ist haben wir leider auch schon an einem Tier erfahren müssen, dass ein paar Wochen nach dem Kauf an Verfettung verstorben ist. Sie war nicht mal ein Jahr alt und schon 100gr schwer... Viele Leute denken aber, dass das ein normales Wachstum wäre. Bestätigt werden sie von Munson-Feeding-Plans, BMI-Tabellen und den Züchtern ihrer Tiere die ihnen diese Fütterungsweise anraten.

Aber das alles hat nun eigentlich auch gar nicht mehr viel mit den Bildern zu tun. Vielleicht benennt jemand das Thema um und verschiebt es in einen passenderen Bereich?

LG
Seriva

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nexxus
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Beitragvon nexxus » Di Dez 20, 2011 22:10

Artfremdes Blut kann IMMER schuld sein. Artfremdes Blut als Erklärung heranzuziehen finde ich hier aber zu einfach gedacht. Ausserdem kenne ich keine nordamerikanische, kompatible Natternart mit dieser Optik und dieser Körperform.


Dazu müsste man mal die Schilde und Schuppen heranziehen, ob sie noch "kornnattertypisch" sind. -k.a.
Da ich mich dieser Art nur oberflächlich beschäftige, hätte ich andere "Kandidaten" auch nicht außer Acht gelassen, - natürlich kann das auch eine andere "Deformität" sein.
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Beitragvon Uwe Justinek » Di Dez 20, 2011 22:45

Nabend,
nexxus hat geschrieben:und woran machst Du das fest... 4 Jahre alte Tiere können sehr unterschiedlich in Masse und Länge sein...
http://de.wikipedia.org/wiki/Adult
Dort mal eine einfache Definition...

Weil ich eher zum Synonym für „erwachsen“ tendiere, also Tiere so wie Servia geschrieben hat:
Seriva Senkalora hat geschrieben: Ich meine damit Tiere, die in Gewicht, Länge und Körperbau ein ihrer Art entsprechendes Bild abgeben. ...

Dieses Bild erreichen meine Tiere (Kornnattern) frühestens mit 4 Jahren, meine 3jährigen sind laut Definition mit ihren knapp 300g und um 1m geschlechtsreif, für mich aber noch nicht erwachsen.

@Seriva
Auch wenn Mr. Zuchowski von erhöhten Stoffwechsle spricht, was ich nicht beurteilen kann, ist es doch auch nur eine nettere Umschreibung für einen Gendefekt. Denn wo sollte auf einmal ein gänzlich anderer Stoffwechsel herkommen oder denke ich da Falsch?
Artfremdes Blut wird von Mr. Zuchowski ja ausgeschlossen, wenn ich den Artikel richtig gelesen habe.

Gruß Uwe

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Beitragvon nexxus » Di Dez 20, 2011 22:52

Dieses Bild erreichen meine Tiere (Kornnattern) frühestens mit 4 Jahren, meine 3jährigen sind laut Definition mit ihren knapp 300g und um 1m geschlechtsreif, für mich aber noch nicht erwachsen.


Das ist dann aber eher wieder ein "menschliches" ethisches Problem. Schlangen werden meist viel eher "adult" / geschlechtsreif, als es den meisten Züchtern lieb ist. Ich hatte ja dieses Jahr dieses Phänomen bei einer Malpolon, die am äußersten Ende, Eier zur Welt gebracht hat.
Auch die Literatur liefert meist ganz andere Werte, oftmals werden von "Züchtern" andere Werte genannt, um den Preis gemessen zur "Exponentialfunktion" im Lot zu halten....

Die Natur ist anders, als es des Mensch gerne hätte....

edit: im Umkehrschluss sollte man Tiere aber nicht zu schnell hochpowern und auf Masse / Länge bringen. Ich habe auch diverse WF die mit 3 bis 4 Jahren keine NZ hervorbringen...
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Beitragvon Uwe Justinek » Di Dez 20, 2011 22:58

nexxus hat geschrieben:Das ist dann aber eher wieder ein "menschliches" ethisches Problem.

Ja so ist es, die Defintion an sich ist ja deutlich. :-)

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Beitragvon ThorstenG » Mi Dez 21, 2011 1:52

Hi!

Ich habe nur ein einzelnes Cinder Männchen und kann deshalb schlecht Vergleiche ziehen.

Aber: Mein Tier hat einen wahnsinnig hohen Stoffwechsel. Nach spätestens 36h sieht man von einer 20-25g Maus nichts mehr und das Tier hat mehrfach gut aussehenden Kot abgesetzt.

Das Tier ist von 6/2010, aus der Linie von Graham Criglow und hat jetzt rund 190g.

Foto von ca. 10/2011 bei etwa 130g:

http://www.pimbura.de/resources/cinder_okt.jpg

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Grüsse, Thorsten.

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