Genetik Königspython

Diskussionen zu sonstigen genetischen Aspekten bei der Zucht

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michael.myers
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Beitrag von michael.myers » Mo Feb 18, 2008 20:14

Traxx hat geschrieben:
michael.myers hat geschrieben:Doch, denn es gibt immer zwei Allele! ;-)
Stimmt, aber wenn die Erbanlage nicht homozygot/Dominant vorliegt ist es ein het. und hets sind nicht Dominant sonder entweder rezessiv oder CoDominant.
Ich gebe auf, du wirst es wohl nie kapieren.... Du schmeißt immer alles durcheinander

Seriva Senkalora
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Beitrag von Seriva Senkalora » Mo Feb 18, 2008 23:14

michael.myers hat geschrieben:Ich gebe auf, du wirst es wohl nie kapieren.... Du schmeißt immer alles durcheinander
*unterschreibt das mal so*

Aber ich kann nicht anders:
Traxx hat geschrieben:
PS: Bei der Kornnatter wird die Farbform Bloodred ja auch nicht zwischendurch dominant nur weil es het Bloodred Tiere gibt denen man das äußerlich ansehen kann...
Doch wenn das Bloodred Gen Homozygot vorliegt, würde ich das behaupten. Allerdings sin Bloodreds Auswahlzuchten und eher als Wilde Lokalform zu betrachten als wie eine normale rezessive Farbform.
Sorry, aber nein und nein und überhaupt.

Bloodred = Auswahlzucht basierend auf "Diffused"
Ohne hom Diffused ist's keine Blood!

Und jetzt geh bitte ins Farbvarianten Forum und erklär den Leuten dort, dass die alle keine Ahnung haben, weil keiner dort ein hom. Blood als dominant bezeichnen würde, weil es schlichtweg falsch ist...

Gruß
Seriva - *jetzt wirklich die weiße Flagge hisst und aufgibt*

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Conus
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Beitrag von Conus » Mo Feb 18, 2008 23:44

Hier mal ein paar Literaturtips, bevor die ganzen Bücher noch umgeschrieben werden müssen:

[table border=0][row][img=right]http://ecx.images-amazon.com/images/I/21WGXCKM46L.jpg[/img]Biologie Oberstufe. Genetik. (Lernmaterialien)
Reiner Kleinert, Wolfgang Ruppert, Franz X. Stratil
Mentor-Verlag - September 2005 - Broschiert
ISBN: 3580656929

[/table]

[table border=0][row][img=right]http://ecx.images-amazon.com/images/I/21bOlIE55oL.jpg[/img]Grüne Reihe: Genetik. Neubearbeitung
Lutz Hafner, Peter Hoff
Schroedel - Januar 1995 - Taschenbuch
ISBN: 3507105268

[/table]


[table border=0][row][img=right]http://ecx.images-amazon.com/images/I/21j3-5eXVwL.jpg[/img]Lehrbuch der Genetik (Spektrum Lehrbuch)
Wilhelm Seyffert, Rudi Balling, Astrid Bunse, Heinz-Gert de Couet
Spektrum Akademischer Verlag - Oktober 2003 - Gebundene Ausgabe
ISBN: 3827410223

[/table]

[table border=0][row][img=right]http://ecx.images-amazon.com/images/I/217FP7WGXNL.jpg[/img]Grundstudium Biologie - Genetik
Katharina Munk
Spektrum Akademischer Verlag - Juni 2001 - Gebundene Ausgabe
ISBN: 3827408083

[/table]

(auch wenn die gute Frau Munk manchmal ziemlichen Stuss schreibt, sollten diese Sachen darin relativ einfach erklärt sein, da das ja für die neue Bachelor-Generation gemacht ist. ;-) )

[table border=0][row][img=right]http://ecx.images-amazon.com/images/I/21DY02AZPTL.jpg[/img]Genetik fur Dummies (Fur Dummies)
Tara Rodden Robinson, Tara Rodden Robinson
Wiley-VCH - September 2006 - Taschenbuch
ISBN: 3527702725

[/table]

Seriva Senkalora
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Beitrag von Seriva Senkalora » Mo Feb 18, 2008 23:53

EDIT: Mensch, da war einer schneller als ich und mein Edit. ^^

Habe mal eben mein Lehrbuch aus dem Regal gezogen:

[table border=0][row]Kursheft Genetik. Klassische Genetik. Molekulargenetik
Gerhard Fels
Klett Ernst /Schulbuch - Dezember 2000 - Broschiert
ISBN: 3127983409

[/table]

LG
Seriva

domino
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Beitrag von domino » Di Feb 19, 2008 0:23

*immernoch lol*

und beim nächste Mal geht es nicht um SuperPastel sondern um albinotische und het. für albinotische Tiere und der ganze Mist fängt von vorne an :-)
Die einzige Antwort die man da noch geben kann: Schulbuch zur Genetik kaufen, lesen, lernen und verstehen, und wenn dann noch Fragen sind: Nochmal lesen bis man es verstanden hat! Sonst braucht man sich mit sowas garnicht erst zu befassen!

my 5 cents

@Seriva, ich bewundere Deine Geduld :-D

Seriva Senkalora
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Beitrag von Seriva Senkalora » Di Feb 19, 2008 0:42

@domino
Jetzt fühle ich mich geehrt. :oops: 8-)

Lg
Seriva

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Traxx
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Beitrag von Traxx » Di Feb 19, 2008 10:10

Seriva Senkalora hat geschrieben: Und jetzt geh bitte ins Farbvarianten Forum und erklär den Leuten dort, dass die alle keine Ahnung haben, weil keiner dort ein hom. Blood als dominant bezeichnen würde, weil es schlichtweg falsch ist...
Also sind rezessive Gene nicht dominierend, wenn sie im homozygoter Form vorliegen.

Seriva Senkalora hat geschrieben: *jetzt wirklich die weiße Flagge hisst und aufgibt*
*Da wedle ich doch gleich mal mit, ich hab schon längst aufgegeben*

@Conus, danke für die Buchauswahl.

domino
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Beitrag von domino » Di Feb 19, 2008 10:55

Also sind rezessive Gene nicht dominierend, wenn sie im homozygoter Form vorliegen.
Homozygot heißt dass beide Allele gleich sind, also entweder gg oder GG (g= rezessiv; G= dominant).
Verpaart man nun gg mit gg, erhält man 100% gg Nachkommen:

....| ...g.........g...
__|__________________
g .|...gg........gg...
g .|...gg........gg...

Sie bleiben rezessiv und werden dadurch nicht dominant! Es ist einfach eine Sache des richtigen Sprachgebrauchs, und Du bringt vieles durcheinanders. Stichwort hier: Uniformitätsregel.
Kreuzt man zwei homozygote Individuen einer Art, die sich in einem Merkmal unterscheiden, bringen diese Nachkommen (F1) hervorbringen, die bezüglich dieses Merkmals uniform sind. Mendel kreuzte homozygote weissblühende mit homozygoten rotblühenden Erbsen und erhielt in der F1 uniform rosa, da keines der Allelen bezüglich dem anderen dominant war!

na hoffentlich habe ich mich klar genug ausgedrückt :-)

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Traxx
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Beitrag von Traxx » Di Feb 19, 2008 13:17

Ich weis zwar das ich das gleich bereuen werde, aber.
domino hat geschrieben: Homozygot heißt dass beide Allele gleich sind, also entweder gg oder GG (g= rezessiv; G= dominant).
Verpaart man nun gg mit gg, erhält man 100% gg Nachkommen:

Sie bleiben rezessiv und werden dadurch nicht dominant! Es ist einfach eine Sache des richtigen Sprachgebrauchs, und
Genau es ist der richtige Sprachgebrauch, der Erbgang heißt rezessiv-dominant. Da das äussere erscheinen erst dominiert wird, wenn das rezessive Gen homozygot vorhanden ist. Und wenn sich etwas dominierend verhält ist es ? Genau dann ist es dominant !! Und nichts anderes schreibe ich seit zwei Seiten.Ich ruf jetzt mal eine Domina an und lass mir das
bestätigen ;-)
Du bringt vieles durcheinanders. Stichwort hier: Uniformitätsregel.
............ da keines der Allelen bezüglich dem anderen dominant war!
Jetzt hast du was durcheinander gebracht, die Regel gehöhrt zum intermediären Erbgang(codominant-dominant).

Der verhält sich rechnerisch genau so wie der einfache rezessiv-dominante Erbgang nur mit
dem Unterschied das sich die heterozygot vorhandenen Gene äuserlich zu erkennen geben und
sich auch äuserlich Vermischen wenn mehrere verschiedene vorhanden sind.

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Conus
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Beitrag von Conus » Di Feb 19, 2008 13:56

Traxx hat geschrieben:Genau es ist der richtige Sprachgebrauch, der Erbgang heißt rezessiv-dominant. Da das äussere erscheinen erst dominiert wird, wenn das rezessive Gen homozygot vorhanden ist. Und wenn sich etwas dominierend verhält ist es ? Genau dann ist es dominant !! Und nichts anderes schreibe ich seit zwei Seiten.Ich ruf jetzt mal eine Domina an und lass mir das
bestätigen ;-)
Irgendwie habe ich allmählich echt den Eindruck Du willst das einfach nicht verstehen. Anders kann ich mir diese Hypothesen nicht mehr erklären.
Ein rezessives Gen wird nicht auf einmal dominant, weil es in beiden Allelen im gleichen Zustand, also homozygot vorliegt. Das einzige was dann passiert ist, daß es dann exprimiert wird. Das Gen selber bleibt aber trotzdem rezessiv, auch wenn man anhand des Phänotyps nun den Gentyp dieses Allels bestimmen kann.
Bei einem dominanten Gen muß kein homozygoter Zustand im Genotyp vorliegen, damit es exprimiert wird, da es sich gegenüber dem rezessiven Allel dominant verhält (deswegen auch der Name!). Das dominante Gen wird voll exprimiert, das rezessive überhaupt nicht.
Gegenüber welchem Allel ist das rezessive Gen in Deinem Beispiel bitte dominant?
Jetzt hast du was durcheinander gebracht, die Regel gehöhrt zum intermediären Erbgang(codominant-dominant).
Zu was denn nun? Zum intermediären Erbgang oder zum dominat-codominaten Erbgang?
Beim intermediären Erbgang liegt der Phänotyp der Filialgeneration irgendwo zwischen dem Phänotyp der Parentalgeneration (lat: intermedius - der dazwischenliegende).
Bei der dominant-codominanten Erbgang werden beide Phänotypen unabhängig voneinander exprimiert.
Der verhält sich rechnerisch genau so wie der einfache rezessiv-dominante Erbgang nur mit
dem Unterschied das sich die heterozygot vorhandenen Gene äuserlich zu erkennen geben
Auch bei einem dominat-rezessiven Erbgang kann ein heterozygotes Gen den Phänotypen beeinflussen, nämlich dann, wenn es dominant ist.

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