2 Nattern mexicana

Diskussionen zu Königs- und Kettennattern der Gattung Lampropeltis.

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YunicoJune
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2 Nattern mexicana

Beitrag von YunicoJune » Do Feb 20, 2014 22:38

Hallu liebe leutchen,
habe mich erst gerade hier angemeldet und habe gelesen das Nattern Kannibalen sind :-o
Nunja Mein Freund und ich haben zwei süße mexicana bekommen und beide leben in einem Terra. ( Beide sind ca. 1-1,20m groß, nähere infos wissen wir selber nicht über die beiden.) Müssten wir uns jetzt sorgen machen das es vielleicht mal unangenehm werden könnte zwischen den beiden oder ist da eher entwarnung.

Lg Yunico :3

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nexxus
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Beitrag von nexxus » Do Feb 20, 2014 23:01

Diese Unterart gilt eher als nicht ophiophag, also sollte das klappen ...
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YunicoJune
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Beitrag von YunicoJune » Do Feb 20, 2014 23:09

aah ok danke für die Antwort :)

MaikHSW
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Beitrag von MaikHSW » Fr Feb 21, 2014 0:54

Hey.
Ich finde schon dass es einen Anhaltspunkt für unschön geben könnte.
Nämlich dann, wenn es 1,1 sind und ihr irgendwann Eier findet oder ein Tier eine Legenot bekommt :-(
Ihr solltet also tunlichst mal von einem fachkundigen TA prüfen lassen, welches Geschlecht die beiden haben.
Und dann natürlich informieren :-)



Gruß

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YunicoJune
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Beitrag von YunicoJune » Sa Feb 22, 2014 12:24

Ja darüber habe ich auch schon nachgedacht. Jedoch wollen wir erstmal den vorbesitzer fragen, ob er die geschlechter weiß und auch zu welcher schlange dann zuordnen kann. ^^

trotzdem Danke :)

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Grand0815
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Beitrag von Grand0815 » So Feb 23, 2014 13:30

Ich dachte immer Mexicana sollte man auch nicht unbedingt zusammen halten?
Wie unter dem Punkt Nahrung bereits erwähnt, zählen auch Schlangen zum natürlichen Beuteschema von L.m.mexicana. Obwohl bei diversen Lampropelten, wie auch bei L.m.mexicana, Kannibalismus vorgekommen ist, ist eine Paar- bzw. Gruppenhaltung dennoch möglich. Dabei sind aber einige wichtige Punkte zu beachten. Auch wenn L.m.mexicana nicht so ophiophag ist wie z.B. L.g.californiae, sollten die Tiere nur getrennt, außerhalb des Terrariums in Futterboxen gefüttert werden. Die Gefahr, dass ein mit Mäusegeruch verwittertes Tier, von einem anderen als Beute angesehen bzw. gefressen wird, ist zu groß.
Gruß

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Alterna01
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Beitrag von Alterna01 » So Feb 23, 2014 19:41

In der Regel klappt die Vergesellschaftung schon recht gut. Allerdings sollte neben den Fütterungen noch darauf achten nicht mehrere Männchen in der Paarungszeit zusammen zu halten da die Kommentkämpfe bei L. mexicana sehr schnell in heftige Beschädigungkämpfe ausarten können bei denen es auch schon Todesfälle gegeben hat.

terrandi
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Beitrag von terrandi » Mi Mär 05, 2014 10:05

Hallo,
ich halte und züchte die Art schon einige Jahre, ohne je Probleme zu haben. Ein paar Dinge sollten aber beachtet werden. Zum einen, wie schon geschrieben, zum Füttern in eine separate Box geben und auch in der Hauptaktivitätszeit vom Frühling bis Herbst ausreichend füttern. Da wir überwintern und züchten sieht der Jahresplan in etwa so aus., das ab März die Böcke werben und paaren und dabei oftmals schon unmittelbar nach der Winterruhe nicht mehr fressen, während die Weibchen einiges an Reserven aufbauen. Ein paar Wochen vor der Eiablage stellen die Weibchen die Nahrungsaufnahme ein, während die Männchen jetzt ihr Defizit auffüllen, diese also gut Füttern, das Gleiche gilt dann für die Weibchen, wenn die Eiablage erfolgt ist, sie werden zu der Zeit auch etwas aggressiver. Es ist also in der Tat ratsam die Geschlechter der Tiere zu kennen.
Grüße, Andi
!
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