lampropeltis getula californiae

Diskussionen zu Königs- und Kettennattern der Gattung Lampropeltis.

Moderator: Forenteam

Antworten
ingo 66
Mitglied
Beiträge: 6
Registriert: Di Jan 19, 2016 21:16

lampropeltis getula californiae

Beitrag von ingo 66 » Di Feb 09, 2016 11:29

Hallo,
nach stundenlangen stoebern in verschiedensten Foren und auf diversen Fachseiten bin ich nun genau so schlau wie vorher.....!
Es geht um-mal wieder-Vergesellschaftung von Kettennattern bezueglich Kannibalismus.
Die einen schreiben,-auf keinen Fall,andere schreiben,-geht schon seit Jahren gut,keine Probleme,wobei letztere Antworten ueberwiegen(?)
Leider,und das ist ja haeufig so,konnte bei meiner Suche bisher niemand pers.Erfahrungen dokumentieren wo eine Schlange ihren Partner(in)verspeisst hat.
Immer war nur zu lesen:es sollte,ich wuerde,ich habe gehoert..."Solche Antworten machen mich nicht schlauer.Ebenso Antworten wie:
Um ein Risiko auszuschliessen......
Darum wende ich mich mal hier an erfahrene Halter von cal.Kettenattern und bitte um pers.Erfahrungen.
Wem ist es pers.passiert dass eine Schlangen die andere verspeisst hat?Wie alt und wie gross waren die Tiere?
Wer haellt seine Kettenattern,oder Kettennattern mit anderen Schlangen dauerhaft zusammen und bei welchen Haltungsparametern?
Vielen Dank schonmal
und
Gruesse

Benutzeravatar
vampyr
Mitglied
Beiträge: 3510
Registriert: Do Apr 10, 2003 14:57

Re: lampropeltis getula californiae

Beitrag von vampyr » Di Feb 09, 2016 13:18

Hier in der Grube gab es mal einen sehr konkreten Fall bei dem ein Tier aus dem Lampropeltis getula - Artenkomplex den Mitbewohner schon teilweise verschlungen hatte.
Der User kam allerdings dazwischen und hat das Tier meines Wissens gerettet.
Leider ist der User hier nicht mehr angemeldet, aber vielleicht findet Matthias den Thread um ihn hier zu posten.

Gruß vampyr
If you can't stand the heat, get out of the kitchen :evil:

Njoerchie
Mitglied
Beiträge: 318
Registriert: So Jan 03, 2016 16:00

Re: lampropeltis getula californiae

Beitrag von Njoerchie » Di Feb 23, 2016 23:20

Ich halte zwar keine Tiere aus dem "Getula-Komplex", jedoch kann ich darauf zurückgreifen, dass Tiere des "Mexicana-/Alterna-/Ruthveni-Komplex"es zwar problemlos gemeinsam gehalten werden können, jedoch unbedingt getrennt gefüttert werden sollen und müssen, da sie als (sub-) adulte Tiere sehr gierig sein können, und auch gegenseitiges Verspeisen (durch mehrere Schlangen an einem gemeinsamen Beutetier) durchaus des öfteren vorgekommen ist.

Bei Getula hat es zweimal in meinem Bekanntschaftskreis das "Vernaschen" des jeweils kleineren Geschlechtspartners gegeben, ohne dass ein Mäusegeruch o.ä. diesen Fressreiz ausgelöst hat. Hier waren die Tiere aber auch sowohl alters- wie auch größentechnisch etwas auseinander (trotzdem jeweils beide adult!).

Gerade der Fehler des Zusammensetzens von Tieren, bei denen eines adult und das andere noch halbwüchsig ist, wird/wurde in mir bekannten Fällen gerne gemacht - hier war das Ergebnis des öfteren abzusehen, meistens ist aber rein gar nüscht geschehen - auch über Jahre.
Aber gerade dieser Fehler hat auch schon bei Kornnattern dazu geführt, dass das kleinere Tier auf einmal "wech" war ;)

ingo 66
Mitglied
Beiträge: 6
Registriert: Di Jan 19, 2016 21:16

Re: lampropeltis getula californiae

Beitrag von ingo 66 » Di Apr 12, 2016 11:09

Hallo,
okay,wir wollten unseren Getulabock mit nen passenden Maedel vergesellschaften.dann lassen wir lieber alles so wie es ist.
Gruesse

Njoerchie
Mitglied
Beiträge: 318
Registriert: So Jan 03, 2016 16:00

Re: lampropeltis getula californiae

Beitrag von Njoerchie » Di Apr 12, 2016 11:36

Ganz aktuell noch eine Schilderung über L. mexicana mexicana.
Ein Freund hatte seine Tiere 10 Tage lang nicht gefüttert (es handelt sich um Nachzuchten von 2015).
Alle Tiere wurden seit Geburt einzeln gehalten.
Nun wollte er für einen kleinen Transport zwei Tiere zusammen in eine BraPlastdose stecken.
Der Fremdgeruch der beiden Tiere reichte aus, um einen gegenseitigen Fressreiz auszulösen...beide wollten sich noch während der Vergesellschaftung gegenseitig fressen.
Daraufhin wurden beide Tiere für den Transport einzeln in BraPlastdosen gesteckt.

Man kann ab und zu nicht wissen wie Königsnattern bei aufeinander reagieren...nur bei pyromelana/knoblochi sind mir wirklich keinerlei Vorkommnisse bekannt.

VG, N.

timmey04
Mitglied
Beiträge: 83
Registriert: Mo Jul 06, 2015 21:22

Re: lampropeltis getula californiae

Beitrag von timmey04 » Di Apr 12, 2016 12:45

Ich würde das Risiko einfach nicht eingehen. Entweder ein weiteres terrarium hinstellen oder einfach keine weiteren Tiere anschaffen.

Dragon-Raider
Mitglied
Beiträge: 3
Registriert: Di Apr 19, 2016 11:14

Re: lampropeltis getula californiae

Beitrag von Dragon-Raider » Di Apr 19, 2016 11:19

Hallo ich habe Californiae und der Lateinische Name ist lampropeltis getula das Wort getula steht für Schlangen fressend ich habe deswegen schon selbst ein Tier fast verloren es kann gut gehen muss aber nicht. Andere Gattungen ist es weniger Problematisch

Benutzeravatar
Matthias
Administrator
Beiträge: 2399
Registriert: So Apr 06, 2008 11:16

Re: lampropeltis getula californiae

Beitrag von Matthias » Di Apr 19, 2016 15:16

Hallo,
es handelt sich die wissenschaftliche Bezeichnung. Es gibt keinen lateinischen Namen für diese Schlange, da die alten Römer schon lange ausgestorben waren, als die Art entdeckt wurde.

Bitte auf Rechtschreibung und Interpunktion achten. Satzzeichen können Leben retten!
Gruß
Matthias

Spielverderber
Mitglied
Beiträge: 1917
Registriert: Sa Okt 12, 2013 18:20

Re: lampropeltis getula californiae

Beitrag von Spielverderber » Di Apr 19, 2016 22:31

Dragon-Raider hat geschrieben:Hallo ich habe Californiae und der Lateinische Name ist lampropeltis getula
Ich glaube, Du bist nicht auf dem aktuellen Stand der Dinge. Du hast entweder getula oder californiae. Beide haben seit Jahren Artstatus.

Don Pedro
Mitglied
Beiträge: 1434
Registriert: Do Feb 15, 2007 12:05
Wohnort: Patergassen

Re: lampropeltis getula californiae

Beitrag von Don Pedro » Do Apr 21, 2016 9:32

Wie kommt man darauf, dass "getula" sich von "schlangenfressend" ableitet?

Verschiedenen Quellen zufolge soll sich die Bezeichnung auf einen nordafrikanischen/Marrokanischen Volksstamm, die Getulier, beziehen, die in ihren Insignien ein der Kettenzeichnung der Natter ähnliches Muster trugen.

Dass wir von wissenschaftlichen und nicht lateinischen Namen sprechen, hat Matthias bereits erwähnt.
Lampropeltis getula ist ein gutes Beispiel.
Während Lampropeltis aus dem Griechischen kommt (glänzender Schild), bezieht sich getula, oder getulus, wie's früher hiess, auf diesen Volksstamm, wobei der Ausdruck lateinisiert, resp. mit lateinischer Endung versehen wurde.

Antworten