Lampropeltis getula californiae Paarhaltung

Diskussionen zu Königs- und Kettennattern der Gattung Lampropeltis.

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Barneby
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Lampropeltis getula californiae Paarhaltung

Beitrag von Barneby » Di Jun 26, 2018 4:32

Hallo, habe ein 3 Jahre altes Kettennatterweibchen welches 84 cm lang ist, in einem 150 x 60 x 60 Terrarium. Vor 2 Wochen habe ich den dazugehörigen Bock gekauft, welcher genau so alt ist, jedoch misst er nur 64 cm. Die beiden waren vorher schon zusammen, jedoch ist das Weibchen jetz recht schnell gewachsen. Bissher halte ich die zwei getrennt da ich Angst habe das der kleine Bock gefressen wird....auf Kornnattern gehen alle beide los....mein Plan wäre jetz zu warten bis der Bock etwas an größe zulegt, ...was denkt ihr? Das weibchen hat in 3 Monaten 20 cm zugelegt, bei Normaler fütterung. Ich würde sie jetz allerdings nur alle 2 wochen vorerst füttern....umgänglich sind alle beide, stoßen weder sekret aus, beißen tun sie auch nicht.

Lg

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Tobiaskondaschwanz
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Re: Lampropeltis getula californiae Paarhaltung

Beitrag von Tobiaskondaschwanz » Di Jun 26, 2018 9:20

Was genau willst du hier erfragen?
Aus deinem Text geht keine richtige Frage hervor.

20 cm in 3 Monaten? Wie hast du das gemessen?

Spielverderber
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Re: Lampropeltis getula californiae Paarhaltung

Beitrag von Spielverderber » Di Jun 26, 2018 10:55

Barneby hat geschrieben:
Di Jun 26, 2018 4:32
Das weibchen hat in 3 Monaten 20 cm zugelegt, bei Normaler fütterung.
Was ist denn normale Fütterung? Von 64 auf 84cm in 3 Monaten finde ich schon beachtlich, gerade für ein angeblich schon 3jähriges Tier. Sowas konnte ich noch bei keiner Lampropeltis beobachten.

Ich habe alle meine Lampropeltis immer einzeln gehalten, gerade beim getula-Komplex finde ich das wegen derer Fressgewohnheiten auch wichtig. Welchen Sinn soll denn die Paarhaltung bei Dir erfüllen? Die zwei werden sich unweigerlich paaren, und so groß ist die Nachfrage nach dieser Art auch wieder nicht, so daß eine (gezielte) Verpaarung wenig Sinn machen dürfte. Ich hatte schon immens große L. californiae, ebenso wie eher durchschnittlich große und recht zierliche. Selbst die kleinsten Exemplare waren größer als Deine beiden. Wenn Deine Altersangabe richtig ist, würde ich so kleine Tiere nicht verpaaren. Oder handelt es sich nachweislich um irgendeine Lokalform, die nicht deutlich größer wird?

Wenn Du Dir die Paarhaltung nicht ausreden lässt, dann sollte der Rüde schon etwa gleich groß sein wie das Weibchen. Natürlich kannst Du den Hengst auch direkt dazusetzen und auf das Beste hoffe. Mir wäre so ein Bulle als potentielles Futtertier aber zu schade... der Größenunterschied ist zwar deutlich, doch nicht so deutlich. Im schlimmsten Fall krepieren dabei beide Tiere, also Rammler und Weibchen.
btw: Bock = Huftier

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Matthias
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Re: Lampropeltis getula californiae Paarhaltung

Beitrag von Matthias » Di Jun 26, 2018 13:06

Hallo,
ich würde von der Paarhaltung abraten, da die Art höchstwahrscheinlich bald als invasive Art gelistet wird. Sobald sie gelistet ist, ist Nachzucht, Handel und Weitergabe der Tiere nicht mehr gestattet.
Gruß
Matthias

Barneby
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Re: Lampropeltis getula californiae Paarhaltung

Beitrag von Barneby » Di Jun 26, 2018 19:20

Also, beide Tiere waren waren vor 3 monaten zusammen in einem Terra in einer Tierhandlung. Da habe ich zuerst das Weibchen gekauft. Dieses hat sich nach 3-tagen in meinem Besitz gehäutet, da sich das Weibchen bisslang einmal pro monat gehäutet hat, habe ich nach der dritten Häutung gemessen und es kam ein plus von 20 cm herraus, die Nattern bekommen einmal pro Woche eine Frostmaus, entsprechend ihrer größe.

Es geht mir nicht darum schnell nachwuchs zu bekommen, es ist für mich einfach schön anzusehen und ich beobachte sie gerne. Es ist halt ein Hobby in das ich sehr viel Geld investiere.

Daher war es einfach nur die Frage ob es möglich is, die zwei zusammen zu halten und sie zusammen beobachten zu können.

Lg

Spielverderber
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Re: Lampropeltis getula californiae Paarhaltung

Beitrag von Spielverderber » Di Jun 26, 2018 19:29

Hast Du die Häutung gemessen, oder das Tier?

Wöchentliche Fütterung bei 3jährigen Tieren halte ich für nicht angemessen, obwohl sie ungewöhnlich klein zu sein scheinen.

Dir ist klar was ich geschrieben habe? Daß die beiden sich unweigerlich verpaaren werden? Daß es unweigerlich zu Eiablagen kommen wird? Solange die Tiere nicht von Natur aus kleinbleibend sind, entsprechend ihrer Herkunft, ist bei jungen/kleinen Tieren die Gefahr einer Legenot größer als gewöhnlich. Das zieht dann Tierarztkosten nach sich, oder sogar den Tod des Weibchens.

Es ist möglich sie zusammen zu halten. Es ist möglich, daß keins der beiden Tiere Versuche machen wird, das andere zu fressen. Ich frage mich nur, warum Du diese Möglichkeit in Kauf nehmen willst. Kannst Du 24/7 dabei sein und eingreifen, wenn nötig? Beobachten kannst Du sie auch einzeln. Schlangen sind nicht unbedingt der Inbegriff von sozialer Interaktion.

Barneby
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Re: Lampropeltis getula californiae Paarhaltung

Beitrag von Barneby » Fr Jun 29, 2018 13:32

Ja ich weiß schon was du mir damit sagen willst, es ist zwar möglich sie zusammen zu halten aber die Gefahr eine weniger zu haben is zu groß. Riskieren werd ichs nicht.


Jetz zum Füttern: Einmal die Woche is zu viel?...

Barneby
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Re: Lampropeltis getula californiae Paarhaltung

Beitrag von Barneby » Fr Jun 29, 2018 13:33

Achso, ja habe die Haut gemessen.

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Tobiaskondaschwanz
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Re: Lampropeltis getula californiae Paarhaltung

Beitrag von Tobiaskondaschwanz » Fr Jun 29, 2018 14:17

Jetz zum Füttern: Einmal die Woche is zu viel?...
Ich füttere Tiere in dem Alter nur noch alle 3-4 Wochen. Natürlich kommen dazwischen auch mal kürzere oder längere Abstände dazwischen, aber in der Regel würde ich meine Natter nur noch 3 Wochen + füttern.

Spielverderber
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Re: Lampropeltis getula californiae Paarhaltung

Beitrag von Spielverderber » Fr Jun 29, 2018 16:25

Barneby hat geschrieben:
Fr Jun 29, 2018 13:33
Achso, ja habe die Haut gemessen.
Dann sind die Tiere ca. 10 bis 20% kleiner. Ungewöhnlich für das Alter. Wenn sie vorher quasi nur zum Lebenserhalt gefüttert wurden, ist bei nun wöchentlicher Fütterung immerhin nachvollziehbar, woher das plötzliche Wachstum kommt.

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