Cryptelytrops venustus - Totgeburt, obwohl das Weibchen seit 2009 keinen Männerkontakt hatte

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c-ro
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Cryptelytrops venustus - Totgeburt, obwohl das Weibchen seit 2009 keinen Männerkontakt hatte

Beitragvon c-ro » Mo Mär 20, 2017 22:11

Hallo zusammen

Letzte Woche habe ich bei einem Kontrollgang bei einem meiner venustus-Mädels Wachseier gefunden und diese entsorgt. Da es im betreffenden Becken auch einige Tage später immer noch etwas streng roch, habe ich das Terrarium nochmals genauer unter die Lupe genommen und eine voll entwickelte Totgeburt entdeckt. Das Weibchen war zuletzt im 2008/2009 mit einem Bock zusammen (und hatte damals auch gleich gesunde Nachzuchten). Seither waren die Tiere immer getrennt (ich halte alle meine Tiere einzeln).

Anbei zwei Bilder
Bild
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Ich wusste bisher nur, dass Wachseier durchaus vorkommen... aber (offensichtlich) vollentwickelte Jungtiere, obwohl die Tiere seit mehr als 8 Jahren getrennt sind? Ich hatte mal Nachzuchten bei A. taylori im Folgejahr einer Verpaarung (also zwei mal gesunde NZ, obwohl die Tiere bereits nach den ersten NZ getrennt wurden), aber 8 Jahre nach einer Verpaarung?
Ich dachte bisher immer, dass da nur Wachseier vorkommen können, vor allem bei so langer Einzelhaltung.
Gibt es ähnliche Erfahrungen hier?

Gruss
Chris
gruss chris

Tipio
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Re: Cryptelytrops venustus - Totgeburt, obwohl das Weibchen seit 2009 keinen Männerkontakt hatte

Beitragvon Tipio » Di Mär 21, 2017 0:24

Spontan fällt mir Parthenogenese ein, soll bei einigen Schlangenarten schon vereinzelt vorgekommen sein.
Ist aber nur eine Idee, habe da nicht wirklich Ahnung von.

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Matthias
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Re: Cryptelytrops venustus - Totgeburt, obwohl das Weibchen seit 2009 keinen Männerkontakt hatte

Beitragvon Matthias » Di Mär 21, 2017 0:29

Hallo,
Tipio hat geschrieben:Spontan fällt mir Parthenogenese ein, soll bei einigen Schlangenarten schon vereinzelt vorgekommen sein.

Das bekommt man ganz leicht heraus. DNA Vergleich vom Jungtier mit der Mutter. Dann weiß man, ob es eine lange Spermaspeicherung oder Parthenogenese war.

Funfrage: War das Tier seit 2009 wirklich immer alleine? Nicht mal zum Reinigen des Terrariums kurz rüber zum Männchen gesetzt?
Gruß
Matthias

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Re: Cryptelytrops venustus - Totgeburt, obwohl das Weibchen seit 2009 keinen Männerkontakt hatte

Beitragvon c-ro » Di Mär 21, 2017 8:27

Nein, immer alleine. Ich verwende Plastikboxen zur Unterbringung, wenn ich die Terrarien reinige.
DNA-Vergleich wäre wohl die beste Lösung, wenn ich eine eindeutige Antwort haben möchte, danke.
gruss chris

Don Pedro
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Re: Cryptelytrops venustus - Totgeburt, obwohl das Weibchen seit 2009 keinen Männerkontakt hatte

Beitragvon Don Pedro » Mi Mär 22, 2017 10:49

Dass nur ein Jungtier entstanden ist, weist eher auf eine extrem lange Samenspeicherung als auf Parthenogenese hin. Die bekannten Fälle von Pathenogenese betreffen in der Regel "normale" Wurf/Gelegegrössen mit lebenden resp. lebensfähigen Jungtieren.
Allerdings wäre das ein gewaltiger neuer Rekord.
Mindestens ein Fall von "sperm storage" über 5 Jahre ist nachgewiesen (Crotalus adamanteus,mit Nachweis von männlichem DNA-Anteil in den Jungtieren).
Eine dementsprechende Untersuchung dieser Trimeresurus venustus wäre also von grösstem Interesse.

c-ro
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Re: Cryptelytrops venustus - Totgeburt, obwohl das Weibchen seit 2009 keinen Männerkontakt hatte

Beitragvon c-ro » Mi Mär 22, 2017 20:20

Der Bock ist nicht mehr in meinem Bestand (da ich nicht mehr vorhabe C. venustus nachzuziehen). Ich versuche momentan den aktuellen Halter zu erreichen, er hat mir aber leider noch nicht geantwortet...
gruss chris

Don Pedro
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Re: Cryptelytrops venustus - Totgeburt, obwohl das Weibchen seit 2009 keinen Männerkontakt hatte

Beitragvon Don Pedro » Do Mär 23, 2017 12:25

Denke nicht, dass man das Männchen, den eventuellen Vater, dazu überhaupt braucht.

c-ro
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Re: Cryptelytrops venustus - Totgeburt, obwohl das Weibchen seit 2009 keinen Männerkontakt hatte

Beitragvon c-ro » Do Mär 23, 2017 14:27

Ah ok, ich muss dies mal abklären. Ich habe noch nie einen DNA Test machen lassen...
gruss chris


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