Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Diskussionen zur Haltung von Giftschlangen.

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jotpedepunkt
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Re: Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Beitrag von jotpedepunkt » Fr Mär 23, 2018 13:01

Da er die Fusselarbeit mit der Augenkappe im Video mehr oder weniger "frei Hand" macht, glaube ich eher, dass der Tip mit dem Aufstützen der Arme eher für diesen Arbeitsschritt gedacht war.

mfg
jotpede

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Seppuko
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Re: Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Beitrag von Seppuko » Fr Mär 23, 2018 14:02

Don Pedro hat geschrieben:Fixierst denn Du nicht bereits auf einem Tisch?
Nein ich habe leider nicht den Platz auf dem Tisch gehabt um das Tier auf diesem zu fixieren, in meinem eigenen Giftraum wird das etwas anders geregelt. Ich habe das Tier auf einer Filzmatte am Boden fixiert und es ging lediglichdarum mich dann mit dem Tier an den Tisch zu setzen und dort zu fummeln anstatt das ganze auf den Knien zu erledigen. Dann würde ich mir das Ende des Tieres wohl unter den Arm der das Tier hält klemmen anstatt es zwischen den Beinen zu halten. Ging wie jotpede sagte rein um das entfernen des eyecaps bei dem Tipp mit dem abstützen, nicht ums fixieren, denn da muss ja jeder selbst schauen wie er das Tier am sichersten kontrolliert um es greifen zu können. Leider wurde das Video etwas u spät angefangen sonst hätte man noch sehen können wie ich dabei vorgegangen bin.

Njoerchie
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Re: Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Beitrag von Njoerchie » Sa Mär 24, 2018 13:47

Hi Seppuko.

Mir gefällt Deine ganze Dokumentation über die Einarbeitung richtig gut. :)
Die Fotos sind auch klasse und unterstreichen den ganzen Werdegang.

Mir fällt auf dass Du sowohl die Gabunviper als auch die grüne Lanzenotter sehr nahe an Deine Beine lässt auf den Haken. Ich habe mit großen Giftschlangen noch nicht hantiert, sondern nur mal mit Aspidelaps und jungen Kupferköpfen (umsetzen, etc. mit einem Haken für jemanden).
Ich halte die Nähe zum Körper für sehr riskant, gerade bei einer großen Bitis.
Aber es kann auch sein dass hier die Fotos etwas vorgaukeln was gar nicht so war? :)

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Seppuko
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Re: Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Beitrag von Seppuko » Sa Mär 24, 2018 14:36

Hi Njoerchie,
Da trügt die Perspektive gewaltig , da war noch einiges an Platz dazwischen so das die Gabun eher vom Haken fällt als an meine Beine zu kommen. Die T. albolabris ( Weislippen Bambusotter) ist auch zu kurz um den Abstand zu überbrücken, auch wenn ein 61cm langes Tier genau 60 cm Reichweite hat, aber gut das du alles Kritisch beäugst und auf potentielle Gefahren aufmerksam wirst.

Gruß

Sascha

Njoerchie
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Re: Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Beitrag von Njoerchie » Sa Mär 24, 2018 14:47

Ok mit dem Kontinent vertan, erwischt. :-D (Bambusotter, nicht Lanzenotter).
Ich hätte auch nicht erwartet dass Du die Gabun so nahe an Deine Beine lässt, gerade im Bezug zur Gefährlichkeit eines Bisses dieser Art.

Mein absolutes Highlight waren junge Tempelottern auf einem Haken, ein Bekannter holte sie zum Umpacken aus dem Terrarium. :-P

VG, Jörg

western-diamondback
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Re: Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Beitrag von western-diamondback » So Apr 01, 2018 9:30

Hallo!
Erstmal finde ich gut wie du dich vorbereitet. Respekt.
Aber mal was ganz anderes.
Hast du mit deinem Mentor irgendwas schriftlich gemacht? Sollte dir nämlich was passieren was ich nicht hoffe ist das was ihr macht in Deutschland rechtlich nicht einfach. Bxi einem bissunfall erwartet deinem Mentor ein Problem. Unter Umständen der Staatsanwalt. Fahrlässige Körperverletzung. Im schlimmsten Fall mit Todesfolge deinerseits.
Ist nur mal ein gedankenanstoss

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Re: Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Beitrag von Don Pedro » So Apr 01, 2018 9:38

Interessante Frage.
Hast Du da irgendwelche Vorstellungen, mit welcher Art von Schriftstück man sich absichern, resp. aus der Haftung befreien könnte?

western-diamondback
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Re: Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Beitrag von western-diamondback » So Apr 01, 2018 9:58

Da ich nicht weiss wie man Gesetze etc am weitesten beugen kann würde ich mal ne Beratung beim Anwalt machen. Schätze mal das ein Jurist das besser weiß und kann wie wir Laien

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Seppuko
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Re: Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Beitrag von Seppuko » So Apr 01, 2018 10:53

Hallo Western-Diamondback.

Ersteinmal Danke für das Lob.
Ein befreundeter Jurist hat uns eine Haftungsauschlusserklärung aufgesetzt in der über die Gefahren und deren Folgen informiert wird. So ist z.B. der blosse Aufenthalt in den Räumlichkeiten schon eine potenzielle Gefahr in diesem Schreiben. Oder sagen wir mal man hat die gute Hose an und eine Naja kackt dich beim tailen an... Das ist auch in dieser Erklärung unter Sachbeschädigung durch die Tiere aufgelistet. Ob das ganze nachher Hieb- und Stichfest ist werden wir hoffentlich nie erfahrenen.

Gruß und frohe Ostern

Sascha

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Seppuko
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Re: Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Beitrag von Seppuko » Do Apr 19, 2018 22:25

Gestern war ich mal wieder bei einem meiner Mentoren und habe mich mit meiner Nemesis auseinander gesetzt (Naja naja karachiensis). Das einzige Tier mit dem ich bis jetzt eine knappe Situation hatte und bei weitem die gestörteste Naja die ich bisher erlebt habe und da waren einige dabei (unter anderem Naja samarensis) . Allerdings kann man über das Tier nicht nur schlechtes sagen. Es ist eine sehr aufmerksame und dadurch gut lesbare Kobra. Alles in allem ist das Tier super nervös und viel schneller unterwegs als die größere Naja naja meines Mentors.

Bild
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Vorrausichtlich im September kommen dann meine ersten eigenen Naja. Ich war mir die Tiere auch schon ansehen denn bei Naja samarensis wollte ich genau wissen worauf ich mich einlasse, aber mein Wunsch wurde nur gestärkt als ich die Tiere live erlebt habe und genau das Verhalten und die Mentalität die ich bei den kleinen imposanten Tieren auch erwartet habe vorfand. Echt wahnsinnig tolle Tiere , wunderschön aber nen totalen Dachschaden was die Tiere jedoch auch irgendwie ausmacht.

Gruß

Sascha

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